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Hier rosten gespenstische Schiffswracks in Deutschland und der Welt vor sich hin

Schaurig-schöne Schiffswracks in Bildern

By Peter Moore · July 27, 2026

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blickwinkel/Alamy Stock Photo

Auf Grund gelaufen

Es gibt wohl kaum etwas Spannenderes und zugleich Unheimlicheres als ein altes Schiffswrack – ganz gleich, ob es im Sturm auf Grund lief oder absichtlich im Meer versenkt wurde.

Entdecken Sie hier einige der faszinierendsten versunkenen oder gestrandeten Schiffe weltweit. Auch in Deutschland gibt es ein paar besondere Exemplare ...

Adaptiert von Sandra Schröpfer und Ina Hieronimus

Irina Bortmann/Shutterstock

Aalschokker, Silbersee, Deutschland

In heißen und trockenen Sommern, wenn der Wasserstand des Rheins dramatisch absinkt, kommt das Wrack dieses alten Aalschokkers im Silbersee bei Neuss (Nordrhein-Westfalen) zum Vorschein.

Das Schiff wurde ursprünglich für den Aalfang gebaut und sank in den 1990er-Jahren im Silbersee, als sein Besitzer angeblich wegen Mordes ins Gefängnis kam. Seitdem liegt das Schiff verlassen da, nur seine Mastspitze ragt über den Wasserspiegel hinaus.

imageBROKER.com GmbH & Co. KG/Alamy Stock Photo

Aalschokker, Silbersee, Deutschland

Im heißen Sommer 2003 tauchte der Aalschokker zum ersten Mal wieder vollständig aus den Fluten auf. Und mit den zunehmenden Hitzewellen in Deutschland kommt das Wrack immer häufiger ans Licht. Eingehüllt in Flussschlamm wirkt das Schiff geradezu gespenstisch.

Zwischenzeitlich gab es verschiedene Pläne, den Kahn an Land zu bringen und ihm dort ein Denkmal zu errichten. Getan hat sich allerdings noch nichts. Da das Wrack keine Gefahr für den Flussverkehr darstellt, bleibt es vorerst an Ort und Stelle.

David Marquis/Unsplash

Dayspring, Fort Williams, Schottland

Der 1975 erbaute Fischkutter „Dayspring“ brachte einst Makrelen und Heringe an die Küste der schottischen Highlands. Im Jahr 2000 lief er zum letzten Mal aus und war danach sicher vertaut, bis er durch einen Sturm am 8. Dezember 2011 losgerissen wurde und auf Grund lief.

Evenfh/Shutterstock

Dayspring, Fort Williams, Schottland

Das Wrack, das wegen seiner Lage vor dem Ort Corpach auch „Corpach Wreck“ genannt wird, ist ein beliebtes Fotomotiv bei Touristen aus aller Welt. Einen spektakulären Hintergrund bildet der höchste Berg Großbritanniens, der Ben Nevis.

Voyagerix/Shutterstock

Dimitrios, Peloponnes, Griechenland

Auch außerhalb der Bundesrepublik gibt es einige Schiffswracks zu bestaunen.

Die griechische Halbinsel Peloponnes hat herrliche Sandstrände, idyllische Berge und türkisfarbenes Meer zu bieten. Inmitten dieser atemberaubenden Landschaft hat das alte Schiff „Dimitrios“ seine letzte Ruhestätte gefunden. Das rostige Wrack liegt in der Nähe der charmanten Hafenstadt Gytheio an der Ostküste im Sand.

Pit Stock/Shutterstock

Dimitrios, Peloponnes, Griechenland

Wie das Schiff dorthin kam, ist allerdings ein Rätsel. Einer Theorie zufolge wurde es für den Zigarettenschmuggel genutzt und um Beweise zu vernichten in Brand gesetzt und aufgegeben. Was auch immer die wahre Geschichte sein mag, Fakt ist, dass die „Dimitrios“ seit 1981 am Ufer liegt und seitdem langsam abdriftet. 

Ontariotravel.net/uk

Sweepstakes, Ontario, Kanada

Wer versunkene Schiffe faszinierend findet, der sollte unbedingt nach Tobermory im kanadischen Ontario reisen. Mehr als 25 Wracks können hier auf Tauchgängen, beim Schnorcheln oder an Bord eines Bootes mit Glasboden erkundet werden. Das bekannteste Wrack ist das der „Sweepstakes“, ein 36 Meter langer Schoner, der 1885 einen Felsen rammte und im seichten Wasser auf Grund lief.

Kibrok Photography/Shutterstock

Sweepstakes, Ontario, Kanada

Ein paar Wochen nach der Havarie wurde die „Sweepstakes“ in den Hafen geschleppt und untersucht, wobei allerdings irreparable Schäden festgestellt wurden. Alles, was noch von Nutzen war, wurde ausgebaut und nur der nackte Rumpf, die Ankerwinde und ein Teil des Bugs blieben übrig. Die letzte Ruhestätte des Schoners befindet sich etwa vier Autostunden von Toronto entfernt.

Canadastock/Shutterstock

Dr. Ingrid Wengler, Berlin, Deutschland

Dieses 1959 in den Niederlanden gebaute ehemalige Ausflugsschiff liegt in der Spree im Berliner Osthafen nahe der Skulptur Molecule Man. 

Es gehört Kapitän Franz Günther van de Lücht und ist nach seiner großen Liebe benannt, einer Chirurgin am Dreifaltigkeits-Hospital in Lippstadt (Nordrhein-Westfalen), die 1979 bei einem tragischen Autounfall ums Leben kam.

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imageBROKER.com GmbH & Co. KG/Alamy Stock Photo

Dr. Ingrid Wengler, Berlin, Deutschland

Seit 1996 liegt die „Dr. Ingrid Wengler“ hier verlassen. Aber nicht etwa wegen der tückischen Sandbänke in der Spree – sondern wegen der deutschen Bürokratie.

Das Schiff wurde beschlagnahmt und hier verankert, als Van de Lücht für bankrott erklärt wurde. Er verklagte das Berliner Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt, dem er angeblich Geld schuldete, aber verlor den Prozess. Mehr als 30 Jahre später liegt das Wrack immer noch in der Spree und rostet dort vor sich hin.

Mahkeo/Unsplash

Garðar BA 64, Westfjorde, Island

Das frühere Fischereischiff „Garðar BA 64“ wurde im selben Jahr gebaut, in dem die „Titanic“ auf tragische Weise unterging, 1912. Das Schiff, das ursprünglich „Globe IV“ hieß und für den Walfang eingesetzt wurde, ist heute ein faszinierender Anblick in der isländischen Wildnis.

Marco Specht/Shutterstock

Garðar BA 64, Westfjorde, Island

Seit 1981 ist der Kutter nicht mehr Dienst, er wurde allerdings nicht verschrottet, sondern liegt im Skápadalur-Tal im Sand. Das Wrack ist ein beliebtes Fotomotiv, betreten werden darf es allerdings nicht. Der alte Kutter ist inzwischen zu verwittert.

NB/FEMA/Alamy

Bessie White, New York, USA

Häufig sind Stürme für die Havarie eines Schiffes verantwortlich, doch in diesem Fall erweckte ein Hurrikan ein altes Schiffswrack zu neuem Leben. Als Hurrikan „Sandy“ 2012 auf die US-Küste traf, legte er die Überreste des kanadischen Kohleschoners „Bessie White“ frei, der Anfang des 20. Jahrhunderts auf Fire Island auf Grund gelaufen war.

NB/FEMA/Alamy

Bessie White, New York, USA

Die „Bessie White“ auf Fire Island vor New York ist mit der Fähre von Long Island aus zu erreichen. Wie viel vom Wrack zu sehen ist, hängt allerdings vom Wetter ab. Wind, Wellen und Sand bestimmen, was vom Schiffsrumpf zum Vorschein kommt.

Cezary Wojtkowski/Shutterstock

Eduard Bohlen, Namibia

Namibia ist einer der besten Orte weltweit, um unheimliche Schiffswracks zu sehen. An der sogenannten Skelettküste liegen Tausende gestrandete Schiffe im Sand verstreut, die der rauen See und den stürmischen Winden zum Opfer fielen.

Eines davon ist die „Eduard Bohlen“, deren Skelett etwa 400 Meter vom Wasser entfernt im Wüstensand zu finden ist.

Radek Borovka/Shutterstock

Eduard Bohlen, Namibia

Das frühere deutsche Frachtschiff lief auf dem Weg zur Tafelbucht in Südafrika vermutlich wegen dichten Nebels auf Grund. Weil die Wüste immer weiter zum Atlantik vordringt, befindet sich das Wrack heute so weit vom Wasser entfernt. Touristen können das Wrack auf einer Flugzeugsafari oder bei einer geführten Jeep-Tour ab Lüderitz oder Walvis Bay erkunden.

4kclips/Shutterstock

Polstjernan und Uwe, Hamburg, Deutschland

Der Strand vom Hamburger Stadtteil Blankenese an der Elbe hat sich zu einer Art Schiffsfriedhof entwickelt. Seit 1926 liegt am Falkensteiner Ufer das Wrack der „Polstjernan“, ein alter finnischer Viermastschoner, der nach der Explosion der Maschine im Nord-Ostsee-Kanal Feuer fing.

Auch das Wrack des Lastkahns „Uwe“ ist von hier aus gut zu sehen. Das Binnenschiff sank 1975 im dichten Nebel nach einem Zusammenstoß mit dem Frachter „Wiedau“. Die „Uwe“ wurde bei der Kollision in der Mitte durchtrennt. Heute ragt das Heck noch immer aus dem Wasser heraus (siehe Bild) und ist ein beliebtes Fotomotiv.

blickwinkel/Alamy Stock Photo

Polstjernan und Uwe, Hamburg, Deutschland

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Schutzdamm rund um das Wrack der „Polstjernan“ erweitert – hinzu kamen unter anderem die Überreste deutscher U-Boote, die besonders bei Ebbe noch gut sichtbar sind. Die Wracks sind leicht vom S-Bahnhof Blankenese zu erreichen und liegen etwa 300 Meter vom Leuchtturm entfernt am Strand.

Vorsicht: Dieser Abschnitt des Elbstrands ist nicht zum Schwimmen geeignet. Die Strömungen hier gelten als äußerst tückisch – die Kapitäne der gestrandeten Schiffe können dies nur allzu gut bestätigen.

Ian Rizzari /Unsplash

Point Reyes, Kalifornien, USA

Von Seeelefanten bis hin zu alten Leuchttürmen, im knapp 290 Quadratkilometer großen Schutzgebiet Point Reyes National Seashore in Nordkalifornien gibt es viel zu sehen. Aber nicht nur 1.500 Pflanzen- und Tierarten sind hier zu finden, sondern auch das fotogene Wrack der SS „Point Reyes“, eines von vielen Schiffen, die hier auf Grund liefen.

Cameron Venti/Unsplash

Point Reyes, Kalifornien, USA

Das Schiffswrack im Tomales Bay ist ebenfalls ein beliebtes Fotomotiv. Die besten Bilder entstehen bei Ebbe, wenn es aus dem Sand auftaucht, wie auf dieser Nachtaufnahme von Fotograf Cameron Venti.

Dass die SS „Point Reyes“ so beliebt ist, ist allerdings auch ein Problem: 2016 wurde das Heck des Schiffes durch ein Feuer beschädigt und immer wieder wird es mit Graffiti beschmiert. Der Nationalpark erwägt inzwischen, das Wrack zu entfernen.

Simon Dux Media/Shutterstock

Panagiotis, Zakynthos, Griechenland

Das Wrack der MV „Panagiotis“ auf der griechischen Insel Zakynthos ist nicht nur gut erhalten, sondern wegen seiner idyllischen Lage am Strand von Navagio eine echte Touristenattraktion. Die Bucht trägt auch den Spitznamen „Schiffswrackbucht“.

NickKont/Shutterstock

Panagiotis, Zakynthos, Griechenland

Bei der „Panagiotis“ soll es sich um ein Schmugglerschiff handeln, das in den 1930er-Jahren gebaut wurde und im Oktober 1980 bei stürmischer See strandete. Touristen können eine Bootstour nach Navagio machen oder sich das rostige Wrack von den Klippen darüber aus ansehen.

Allerdings verschlechtert sich der Zustand des populären Fotomotivs zusehends. Wie lange es noch am Strand vor sich hin rotten wird, bleibt abzuwarten.

BGSmith/Shutterstock

Pesuta, British Columbia, Kanada

Die „Pesuta“ war ursprünglich ein Dampfschiff, bevor sie Anfang des 20. Jahrhunderts zu einem Holzkahn umgebaut wurde. Ein heftiger Sturm zerstörte das 80 Meter lange Schiff 1928 allerdings und machte die Inselgruppe Haida Gwaii vor der kanadischen Pazifikküste zu seiner letzten Ruhestätte.

BGSmith/Shutterstock

Pesuta, British Columbia, Kanada

Die Überreste der „Pesuta“ sind eine beliebte Touristenattraktion, zu dem Besucher auf einer vierstündigen Rundwanderung durch die Wälder und an den Stränden des Naikoon Provincial Park auf Graham Island entlang gelangen.

Owen Buggy/bvitourism.com

Kodiak Queen, Britische Jungferninseln

Die „Kodiak Queen“ ist ein gutes Beispiel dafür, wie abenteuerlich ein Wrack sein kann, das Geschichte und Zukunftsvisionen miteinander vereint. Als eines von nur wenigen Schiffen überstand es im Zweiten Weltkrieg den Angriff der Japaner auf den US-Stützpunkt Pearl Harbor.

Im Frühjahr 2017 wurde es absichtlich auf den Britischen Jungferninseln versenkt, um daraus ein künstliches Korallenriff und damit eine Tauchattraktion zu schaffen.

Owen Buggy/bvitourism.com

Kodiak Queen, Britische Jungferninseln

Das ehemalige Marineschiff ist ein Projekt des britischen Unternehmers und Virgin-Gründers Richard Branson. Über dem Wrack wurde ein transparentes Kunstobjekt geschaffen, dass einem Kraken ähnelt. Obwohl die Skulptur 2017 bei einem Hurrikan stark beschädigt wurde, beheimatet das Wrack unter Wasser inzwischen zahlreiche Meereslebewesen.

Nick Marin/Alamy Stock Photo

Capella, Norderney, Deutschland

Dieses Schiffswrack liegt am Südosthörn der Othelloplate vor der ostfriesischen Insel Norderney.

Während eines heftigen Sturms im Jahr 1967 lief der Heringslogger „Ministerialrat Streil“ auf dem Weg von Glückstadt nach Emden an der Ostspitze der Insel auf Grund. Ein Rettungsschiff versuchte noch zu verhindern, dass das Schiff auf den Strand trieb, konnte aber im starken Sturm nichts ausrichten. 

Fretschi/Shutterstock

Capella, Norderney, Deutschland

Das Wrack, das Sie heute am Strand von Norderney sehen können, ist allerdings nicht die „Ministerialrat Streil“. Zu sehen ist der Muschelsauger „Pionier“ (auch als „Capella“ bezeichnet). Bei seinem Versuch, das Wrack zu bergen, blieb er selbst stecken.

Ein Jahr später gelang es einem Bergungsschlepper, das erste Wrack zu befreien. Die „Capella“ steckt jedoch noch immer fest und ist heute ein beliebtes Ausflugsziel für Strandspaziergänger und Graffiti-Künstler. 

Peter Kunasz/Shutterstock

Peter Iredale, Oregon, USA

Auch entlang der Küste des US-Bundesstaats Oregon ruhen zahlreiche Schiffswracks, weshalb das Gebiet auch als „Friedhof des Pazifiks“ bezeichnet wird. Die wohl bekanntesten Überreste sind die der „Peter Iredale“ im Fort Stevens State Park.

Dee Browning/Shutterstock

Peter Iredale, Oregon, USA

In der Gegend rund um die Mündung des Columbia River war das Navigieren schwierig und so lief das Schiff 1906 während eines Sturms auf Grund. Noch heute ragt der verrostete Bug aus dem Sand. Bei Ebbe kann man direkt zum Wrack gehen und es sich aus nächster Nähe ansehen.

Sam Power/Unsplash

Zeila, Namibia

Nördlich der „Eduard Bohlen“ ist dieses Schiff an der Skelettküste auf Grund gelaufen. Häufig sitzen Dutzende Seevögel auf den rostigen Überresten, wodurch es noch unheimlicher wirkt. Der Fischkutter „Zeila“ strandete im August 2008 südlich von Hentiesbaai unweit vom Ufer und ist seitdem der stürmischen See ausgeliefert.

Natalia Golovina/Shutterstock

Zeila, Namibia

Das Schiff wurde als Altmetall an eine indische Firma verkauft, lief auf dem Weg nach Mumbai jedoch auf Grund, nachdem es sich von der Schleppleine gelöst hatte. Heute zählt die „Zeila“ zu den am besten zugänglichen Wracks der Skelettküste, allerdings kann es wegen der rauen Wellen und seines schlechten Zustands nicht betreten werden.

Am besten ist das verwitterte Schiff vom Strand aus zu sehen, nicht weit entfernt vom beliebten Angelplatz „Die Walle“.

John McCormick/Shutterstock

Francisco Morazan, Michigan, USA

Die „Francisco Morazan“ wurde in den 1920er-Jahren auf deutschen Auftrag gebaut, fuhr über die Jahre aber auch unter anderer Flagge. Im November 1960 brach sie auf ihre letzte Reise von Chicago in Richtung der Niederlande auf.

||read||/Flickr/CC BY 2.0

Francisco Morazan, Michigan, USA

Eine Mischung aus Sturm, Nebel und Schnee brachte das Schiff 90 Meter vor der Küste von South Manitou Island in Michigan allerdings zum Sinken. Die Besatzung ließ das Schiff an dem Ort zurück, an dem es sich auch heute noch befindet. Heute leben darauf zahlreiche Vogelarten. Von der Insel aus ist das Wrack gut zu erkennen, am nächsten kommt man aber mit dem Kajak heran.

keeble1337/Shutterstock

Captayannis, Helensburgh, Schottland

Die MV „Captayannis“ war ein griechisches Zuckerschiff, das 1974 nach einem heftigen Sturm im schottischen Fluss Clyde sank. Das Schiff stieß mit einem großen Öltanker zusammen, dessen Ankerketten unterhalb der Wasserlinie ein Loch in die „Captayannis“ bohrten. Die Schäden waren irreparabel.

richardjohnson/Shutterstock

Captayannis, Helensburgh, Schottland

Das Schiff rollte auf die Backbordseite und liegt auch heute – rund 50 Jahre später – noch so da. Pläne, das Wrack zu sprengen, wurden immer wieder verworfen, weil es Umweltbedenken gab. In der Nähe befindet sich ein Vogelschutzgebiet. Und so ist die „Captayannis“ zu einem beliebten Ausflugsziel für Taucher, Fotografen – und Vögel – gleichermaßen geworden.

Queensland.com

Maheno, Queensland, Australien

Die 1905 erbaute SS „Maheno“ war eines der ersten Dampfschiffe mit Turbinenantrieb und verkehrte regelmäßig zwischen Sydney in Australien und Auckland in Neuseeland. Als der Erste Weltkrieg ausbrach, wurde sie in Europa zu einem Lazarettschiff umgebaut. Als sich die „Maheno“ 1935 auf dem Weg zu einem Schiffsfriedhof in Japan befand, wurde sie von einem Zyklon erfasst, der ihr Aus bedeute.

Jarrod Ryan Jooste/Shutterstock

Maheno, Queensland, Australien

Das Skelett ist heute das bekannteste Wrack auf Fraser Island im australischen Queensland und Anziehungspunkt zahlreicher Rucksacktouristen, die die australische Ostküste bereisen. Zwar setzt das salzige Meerwasser dem Metall des Schiffes immer weiter zu, doch ist das verrostete Wrack einen Besuch wert. Dieses Luftbild wurde mit einer Drohne aufgenommen.

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