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So luxuriös wohnen aktuelle Staats- und Regierungschefs wirklich
Die Residenzen der Mächtigen
By lovePROPERTY team · December 31, 2023
Die offiziellen Residenzen der Mächtigen
Viele Staats- und Regierungschefs reicher Länder haben prachtvolle Residenzen. Doch welche Spitzenpolitiker führen ein Leben in zügellosem Luxus, und welche bevorzugen ein bescheideneres Anwesen? Hier werfen wir einen Blick auf die Wohnsitze von Wladimir Putin, Joe Biden, Olaf Scholz und Co. und zählen ihre Häuser – sowohl genügsam als auch extravagant – auf.
Deutscher Bundeskanzler Olaf Scholz
Einst wegen seines Roboter-Images als „Scholzomat“ verspottet, führt Olaf Scholz seit Ende 2021 als deutscher Bundeskanzler die regierende Ampelkoalition an. Der ehemalige Vizekanzler unter Angela Merkel und ehemalige Hamburger Bürgermeister lebte lange in Hamburg und später mit seiner Frau Britta Ernst, der ehemaligen brandenburgischen Bildungsministerin, in Potsdam, bevor er ins Bundeskanzleramt in der deutschen Hauptstadt zog.
Olaf Scholz, Deutschland, Bundeskanzleramt: 1,2 Millionen Euro
Während das deutsche Bundeskanzleramt das größte Regierungshauptquartier der Welt ist, fällt die offizielle Residenz des amtierenden Bundeskanzlers bescheiden aus. Die Dienstwohnung, die sich im obersten Stockwerk des modernen Bundesgebäudes am Spreeufer befindet, soll nur knapp 30 Quadratmeter messen. Die Bauarbeiten zum Bundeskanzleramt begannen 1997, nachdem die Architekten Charlotte Frank und Alex Schultes mit ihrem postmodernen Entwurf einen öffentlichen Wettbewerb gewonnen hatten.
Olaf Scholz, Deutschland, Bundeskanzleramt: 1,2 Millionen Euro
Im Kanzleramt werden Würdenträger und Regierungschefs aus der ganzen Welt empfangen, wie etwa auch die Italienerin Giorgia Meloni (im Bild mit Olaf Scholz). Auf dem Ehrenhof steht die monumentale Eisenskulptur „Berlin“ vom baskischen Bildhauer Eduardo Chillida. Das 5,5 Meter hohe und 87,5 Tonnen schwere Kunstwerk soll die politische Annäherung und die Einigung symbolisieren.
US-Präsident Joe Biden
Als er im Januar 2021 das Amt des US-Präsidenten von seinem Vorgänger Donald Trump übernahm, war der damals 78-jährige Joe Biden der älteste Präsident in der amerikanischen Geschichte. Doch sein Alter hält den Demokraten nicht davon ab, sich auch 2024 wieder zur Wahl stellen zu wollen. Während Biden gerne in seinem Strandhaus in Delaware und auf der exklusiven Insel Kiawah Island in South Carolina Urlaub macht, zählt sein Hauptwohnsitz in Washington D.C. zu den bekanntesten Wahrzeichen der Welt...
Joe Biden, USA, Das Weiße Haus: 368 Millionen Euro
Der Wiederbau des Weißen Hauses im klassizistischen Stil ist der offizielle Amts- und Regierungssitz des US-amerikanischen Staatschefs. Das Gebäude, dessen Grundstein für den Erstbau bereits 1792 gelegt wurde, diente seit John Adams jedem Präsidenten als offizielle Residenz. Am 20. Januar 2021 – dem Tag seiner Amtseinführung – zog der amtierende Präsident Biden ein.
Joe Biden, USA, Das Weiße Haus: 368 Millionen Euro
In dem sechsstöckigen Gebäude verteilen sich 132 Räume auf 5.110 Quadratmetern, darunter das berühmte Oval Office (im Bild) und der Blue Room sowie mehr als 35 Bäder. Das Weiße Haus, das laut dem US-Immobilienunternehmen Zillow umgerechnet 368 Millionen Euro wert ist, gilt als eines der bekanntesten Wahrzeichen der Welt. Und ist eigentlich eine Kopie vom Leinster House, dem ehemaligen Herzogpalast in Dublin von 1748.
Großbritanniens Premierminister Rishi Sunak
Mit einem aktuellen Vermögen von 529 Millionen Pfund (611 Millionen Euro) genoss der ehemalige Investmentbanker und Hedgefondsmanager Rishi Sunak schon vor seiner Wahl zum Premierminister des Vereinigten Königsreichs ein Leben im Luxus. Die Familie des konservativen Politikers lebt weiterhin in ihrem sechs Millionen Euro teuren Stadthaus im Londoner Nobelviertel Kensington sowie einem Herrenhaus auf dem Land in Nordengland, während Sunak seit Oktober 2022 die Geschicke des Landes von der Downing Street aus lenkt...
Rishi Sunak, Vereinigtes Königreich, 10 Downing Street: 6,2 Millionen Euro
Das einfache georgianische Stadthaus im Zentrum Londons ist der offizielle Amtssitz des britischen Premierministers. Der britische Regierungschef bewohnt normalerweise die dritte Etwage des insgesamt 353 Quadratmeter großen Hauses, das insgesamt über etwa 100 Zimmer verfügt. Der damalige Premierminister Tony Blair war allerdings der erste, der die größere Wohnung in der Downing Street Nummer 11 nebenan bezog, da ihm die offizielle Wohnung mit vier Schlafzimmern als „zu winzig“ für seine Familie erschien. Für eine rund 6,2 Millionen Euro teure Residenz hatte er sich vielleicht etwas mehr erwartet. Die nachfolgenden Regierungschefs David Cameron, Theresa May und Boris Johnson taten es ihm gleich, nicht aber der amtierende Rishi Sunak. Der wohlhabende Politiker begnügt sich mit der kleineren Wohnung in Nummer 10, die er bereits als Schatzkanzler bewohnt hatte.
Rishi Sunak, Vereinigtes Königreich, Chequers: 1,2 Millionen Euro im Jahr
Chequers Court ist der offizielle Landsitz der britischen Premiers. Das prächtige Herrenhaus etwa 64 Kilometer nordwestlich von London wurde 1917 vom konservativen Abgeordneten Viscount Lee of Fareham gestiftet und ist mittlerweile mit einem beheizten Schwimmbad und einem Tennisplatz ausgestattet. Es war der Lieblingsort von Boris Johnson. Zusammen mit seiner Frau begab dieser sich während der Corona-Pandemie auf dem rund 400 Hektar großen Anwesen in die Selbstisolation. Im Mai 2023 empfing Sunak den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in dem Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert, das dem britischen Steuerzahler angeblich umgerechnet 1,2 Millionen Euro pro Jahr kostet.
Brasiliens Präsident Luiz Inácio „Lula“ da Silva
Der frühere Metallarbeiter Luiz Inácio „Lula“ da Silva war bereits acht Jahre lang Präsident von Brasilien gewesen, bevor er 2018 wegen Korruption verurteilt wurde. Nach 580 Tagen Haft kam er 2019 wieder frei und konnte so bei der Wahl 2022 den rechtsextremen Jair Bolsonaro aus dem Präsidentenamt verdrängen. Lula gilt als Hoffnungsträger für die Ärmsten des tief gespaltenen Landes sowie für Indigene, Umweltschützer und Minderheiten.
Luiz Inácio Lula da Silva, Brasilien, Palácio da Alvorada: 18,4 Millionen Euro
Der Palácio da Alvorada in Brasília erinnert eher an das Versteck eines Bond-Bösewichts als an einen Präsidentenpalast. Die offizielle Residenz der brasilianischen Staatsoberhäupter wurde von dem weltberühmten Architekten Oscar Niemeyer im Stil der Moderne entworfen und zwischen 1957 und 1958 erbaut. Das Gebäude wurde 2006 für 18,4 Millionen Dollar umfassend restauriert, was heute Kosten von rund 25 Millionen Euro entsprechen würde. Die 7.000 Quadratmeter des Palastes verteilen sich auf drei Etagen. Nach Recherchen der US-amerikanischen Immobilien-Website „Hatched“ soll es das Gebäude nur auf einen Verkaufswert von 18,4 Millionen Euro bringen.
Luiz Inácio Lula da Silva, Brasilien, Palácio da Alvorada: 18,4 Millionen Euro
Dabei ist der Palácio da Alvorada nicht nur mit jeder Menge Platz, sondern auch mit Annehmlichkeiten wie Kino, Spielzimmer, Medizin-Zentrum, eigener Kapelle sowie einem Hubschrauberlandeplatz nur so vollgepackt. Aktuell profitiert der amtierende Präsident Lula von der Luxusausstattung der Residenz. Im Januar 2023 kursierten Gerüchte, dass sein Vorgänger Jair Bolsonaro, der 2022 seinen Hut nehmen musste, den Palast „verwüstet“ und zerrissene Teppiche und zerbrochene Fenster sowie beschädigte Kunstwerke hinterlassen haben soll – einige Kunstwerke seien seitdem sogar ganz verschwunden.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron
Als Präsident von Frankreich und (was kaum jemand weiß) Kofürst von Andorra stehen Emmanuel Macron eine ganze Reihe an herrschaftlichen Residenzen zur Verfügung. So kann der Politiker, der seit 2017 das Sagen in Frankreich hat, seine Gäste etwa auf dem Fort de Brégançon, einer Festung aus dem Mittelalter an der Côte d'Azur, dem Jagdschloss La Lanterne in Versailles und dem Château de Rambouillet – das Königin Marie-Antoinette einst als „gotisches Krötenhaus“ bezeichnete – empfangen. Das Juwel im Herzen von Paris aber ist ohne Zweifel der Elysée-Palast...
Emmanuel Macron, Frankreich, Élysée-Palast: 1,65 Milliarden Euro
Der Élysée-Palast steht in der weltweit prestigeträchtigsten Einkaufsstraße, in der Rue du Faubourg Saint-Honoré in Paris. Aktuell wird die offizielle Residenz von Macron und seiner Frau Brigitte bewohnt. Der kunstvolle Palast wurde von 1718 bis 1722 nach den Plänen des Architekten Armand-Claude Mollet gebaut und hat eine Gesamtfläche von knapp 11.000 Quadratmetern. Nach Recherchen der Immobilienseite „Mashroom“ ist der Palast rund 1,65 Milliarden Euro wert.
Emmanuel Macron, Frankreich, Élysée-Palast: 1,65 Milliarden Euro
Im Gegensatz zu anderen Präsidentenresidenzen ist der Élysée-Palast superprivat. Ausländische Würdenträger und Staatsgäste kommen im nahe gelegenen Gästehaus, dem luxuriösen Hotel de Marigny, unter. 2013 gab der frühere französische Präsident François Hollande dort inmitten der prunkvollen, stark vergoldeten Einrichtung ein Interview (im Bild). Der ehemalige Präsident Charles de Gaulle organisierte 1972 den Kauf des Hotels, um zu vermeiden, dass „Könige in ihren Pyjamas durch meine Flure laufen“.
Türkischer Präsident Recep Tayyip Erdoğan
An Recep Tayyip Erdoğan scheiden sich sowohl in seinem Heimatland, der Türkei, als auch auf der politischen Weltbühne die Geister. Der türkische Präsident hat Journalisten inhaftieren lassen, unterdrückt Andersdenkende und baut den Handel mit Russland seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine weiter aus. Der bereits seit 2014 an der Macht stehende Politiker wurde im Mai 2023 für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt. Seinen offiziellen Hauptwohnsitz hat er in der türkischen Hauptstadt.
Recep Tayyip Erdoğan, Türkei, Cumhurbaşkanlığı Külliyesi (Präsidentschaftskomplex): 605 Millionen Euro
Der neue Präsidentenpalast – Erdoğans Lieblingsprojekt – in Ankara wurde 2014 fertiggestellt. Der gigantische Komplex, der auch als „Ak Saray“ (reiner weißer Palast) betitelt wurde, verfügt über 1.150 Zimmer und ist viermal so groß wie das Schloss von Versailles. Und mit einer Grundstücksfläche von 210.000 Quadratmetern und einer Gebäudefläche von 40.000 Quadratmetern der zweitgrößte Präsidentschaftskomplex der Welt.
Recep Tayyip Erdoğan, Türkei, Cumhurbaşkanlığı Külliyesi (Präsidentschaftskomplex): 605 Millionen Euro
Der Bau des „Ak Saray“ fand in der Türkei nicht überall wohlwollenden Beifall. Kritische Stimmen monierten vor allem die extravaganten Ausgaben für die Innenräume des Palastes, die mit feinstem Marmor, opulenter Einrichtung und teuren Kunstwerken ausgestattet sind. Der Palast ist hier im Mai 2023 zu sehen, nachdem Erdoğan eine historische Wahl gewonnen und seine Herrschaft bis 2028 verlängert hatte. Laut „Hatched“ bringt es der Cumhurbaşkanlığı Külliyesi summa summarum zu einem Immobilienwert von 605 Millionen Euro.
Russlands Präsident Wladimir Putin
Der russische Präsident Wladimir Putin arbeitete 16 Jahre lang als Spion für den sowjetischen Auslandsgeheimdienst KGB, bevor er seine politische Karriere unter Boris Jelzin begann. Seit 1999 ist er kontinuierlich entweder als Präsident oder als Premierminister in Russland an der Macht, seit Anfang 2022 führt er einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Seine Regierung wird beschuldigt, Kremlkritiker aus dem Weg geräumt zu haben. Anfang August 2023 ließ er den seit 2021 inhaftierten Oppositionsführer Alexei Nawalny zu weiteren 19 Jahren Gefängnis verurteilen. Gerüchten zufolge versteckt Putin zahlreiche Prunkimmobilien vor der Öffentlichkeit, doch werfen wir zunächst einen Blick auf seinen offiziellen Wohnsitz...
Wladimir Putin, Russland, Großer Kremlpalast: mehr als 920 Millionen Euro
Der Moskauer Kreml ist ein architektonisches Ensemble aus fünf Palästen, vier Kathedralen und Verwaltungseinheiten aus verschiedenen Epochen. Zu dieser ehrwürdigen Baugruppe gehört auch der Große Kremlpalast. Er ist die offizielle Hauptresidenz des russischen Präsidenten in Moskau und wurde in den 1830er- und 1840er-Jahren für Zar Nikolaus I. erbaut. Im Jahr 1990 wurde der Palast für rund eine Milliarde Dollar renoviert und rekonstruiert, was heute umgerechnet ungefähr 2,14 Milliarden Euro entspräche. Das größte Gebäude des Komplexes, der Große Palast, hat einen Wert von mehr als 920 Millionen Euro. Die gesamte Kreml-Anlage ist unbezahlbar.
Wladimir Putin, Russland, Schwarzmeerpalast: 1,3 Milliarden Euro
Während sich Putins offizielle Arbeitsresidenz im Großen Kremlpalast befindet, ist der offizielle Wohnsitz des russischen Despoten seit 2000 Nowo-Ogarjowo im Westen Moskaus. In der großen pastellgelben Villa residierte er sogar während seiner vierjährigen Auszeit vom Präsidentenamt zwischen 2008 und 2012. Sein wahres Zuhause soll aber ein Wahnsinnsanwesen an der Schwarzmeerküste sein (im Bild). Die Mega-Villa im italienisierenden Stil – auch als „Putins Palast“ bezeichnet – soll laut Kreml-Kritiker Alexej Nawalny dem russischen Präsidenten gehören. Der inhaftierte Oppositionsführer behauptet außerdem, dass für den Bau des 1,3 Milliarden Euro teuren Anwesens Steuergelder verwendet wurden.
Saudi-Arabiens Premierminister Mohammed bin Salman al-Saud
Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman al-Saud ist seit 2022 auch der Premierminister seines Landes, nachdem er zuvor seit 2015 als Verteidigungsminister fungiert hatte. Das Amt des Premierministers wird in dem ölreichen Staat zwar normalerweise vom König bekleidet, doch übergab König Salman die Verantwortung aus gesundheitlichen Gründen an seinen Sohn. Der Kronprinz hat mit der Aufhebung des Fahrverbotes für Frauen zwar die Modernisierung in Saudi-Arabien vorangetrieben, doch wird er auch beschuldigt, den Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi im Jahr 2018 gebilligt zu haben.
Mohammed bin Salman al-Saud, Saudi-Arabien, Qasr al-Hukm: 55,5 Millionen Euro
Der auch als Justizpalast bekannte Qasr al-Hukm in Riad ist der traditionelle Regierungssitz Saudi-Arabiens und die offizielle Residenz des Premierministers. Der Palast von 1749 wurde im 19. Jahrhundert im Festungsstil wiedererrichtet und besticht durch eine Gesamtfläche von mehr als 11.500 Quadratmetern.
Mohammed bin Salman al-Saud, Saudi-Arabien, Qasr al-Hukm: 55,5 Millionen Euro
Berichten zufolge sollen die Renovierungsarbeiten des Palastes in den 1980er-Jahren rund 55 Millionen Euro gekostet haben. Im September 2015 öffnete die saudische Regierung den Palast zum ersten Mal für die Öffentlichkeit und gewährte den staunenden Besuchern einen Blick in das Innere der außergewöhnlichen Residenz.
Indiens Präsidentin Droupadi Murmu
Indiens Staatsoberhaupt ist nicht der Premierminister, sondern der Präsident. Und mit Droupadi Murmu seit Juli 2022 eine Präsidentin, die zugleich auch noch als erste indische Präsidentin einer indigenen Volksgruppe angehört. Bevor sie das repräsentative Amt ausübte, war Murmu von 2015 bis 2021 Gouverneurin des Bundesstaates Jharkhand und davor Lehrerin. Die Präsidentin steht angeblich jeden Morgen um drei Uhr auf, um zu meditieren.
Droupadi Murmu, Indien, Rashtrapati Bhavan: 487 Millionen Euro
Murmus offizielle Residenz in Neu-Delhi ist der Rashtrapati Bhavan. Der früher Viceroy‘s House genannte Palastkomplex wurde von Edwin Lutyens, einem der größten britischen Architekten des 20. Jahrhunderts, für den britischen Vizekönig entworfen und 1929 fertiggestellt.
Droupadi Murmu, Indien, Rashtrapati Bhavan: 487 Millionen Euro
Als erster Präsident Indiens nahm Dr. Rajendra Prasad bei Amtsantritt den Palastkomplex als seinen Wohnsitz ein, der im selben Jahr in Rashtrapati Bhavan (Präsidentenresidenz) umbenannt wurde. Das H-förmige, rund 20.000 Quadratmeter große Gebäude steht auf einem 134 Hektar großen Anwesen und bietet mit 340 Zimmern jede Menge Platz für Gäste. „Hatched“ schätzt den Wert des Anwesens auf umgerechnet rund 487 Millionen Euro.
Chinas Präsident Xi Jinping
Als Präsident ist Xi Jinping in China bereits seit 2012 an der Macht. Diese festigte er auch durch seine Posten als Generalsekretär der Kommunistischen Partei und Vorsitzender der Zentralen Militärkommission. Während der Corona-Zeit wurde er für Chinas strikte Null-Covid-Politik kritisiert, die das Land länger als die meisten anderen Nationen von der Außenwelt abschottete. Immer wieder werden Xi, der in einem Palast im Zentrum von Peking residiert, und seinem Regime vom Westen Spionage und Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen.
Xi Jinping, China, Zhongnanhai: 34,4 Milliarden Euro
Zhongnanhai befindet sich gleich neben Pekings Palastanlage, der Verbotenen Stadt. Der Park- und Gebäudekomplex ist die offizielle Residenz von Xi sowie das Hauptquartier der Kommunistischen Partei Chinas und der Zentralregierung.
Xi Jinping, China, Zhongnanhai: 34,4 Milliarden Euro
Zhongnanhai hat eine Gesamtfläche von sage und schreibe 15 Millionen Quadratmetern und ist mehr als 17.000 Mal größer als der offizielle Wohnsitz von Olaf Scholz. Und knapp 44.000 mal wertvoller. Laut „Hatched“ liegt der Wert des Komplexes bei 34,4 Milliarden Euro.
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