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Harry, Meghan und andere Royals, die selbst ihr Geld verdienen

Royals mit richtigen Jobs

By loveMONEY-Team · December 27, 2022

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ANGELA WEISS/Contributor/Getty Images

Royals mit richtigen Jobs

Mitglied einer Königsfamilie zu sein, heißt nicht automatisch, ein Leben voller Privilegien, öffentlicher Auftritte und ohne Arbeit zu genießen. Viele jüngere Royals müssen für ihren Lebensunterhalt arbeiten – dasselbe gilt für diejenigen, die sich bewusst entschieden haben, aus den Palastmauern auszubrechen.

Von Harry und Meghan, die zahlreiche Projekte wie ihre neue Netflix-Doku haben, bis hin zum niederländischen König, einem begeisterten Flieger, lesen Sie auf den folgenden Seiten, welche Jobs Royals auf der ganzen Welt so ausüben.

DPPA SI/PA USA/PA Images

Der Netflix-Deal von Harry und Meghan

Im Januar 2020 traten Prinz Harry und Herzogin Meghan offiziell von ihren royalen Pflichten zurück. Seither haben sie eine Reihe von Projekten in Angriff genommen, dank derer sie sich weder langweilen noch finanzielle Engpässe befürchten müssen. Noch 2020 unterzeichnete das Paar über seine Firma Archewell Productions einen lukrativen Netflix-Vertrag, der auf umgerechnet rund 95 bis 140 Millionen Euro geschätzt wird. Die erste Doku für den Streamingdienst wurde im April 2021 angekündigt. Sie begleitete eine Reihe von Athleten mit Behinderungen bei ihren Vorbereitungen für die Invictus Games 2022.

Zusätzlich arbeitete Meghan an einer Zeichentrickserie namens „Pearl“, die sich um die Abenteuer eines zwölfjährigen Mädchens drehte. Im Mai 2022 hieß es allerdings, dass diese aufgrund der anhaltenden Finanzprobleme von Netflix und dem Rückgang der Abonnentenzahlen abgesagt worden war. Das Aus für die Partnerschaft der Royals mit Netflix bedeutete dies aber natürlich nicht …

Netflix

Die neue Dokuserie „Harry & Meghan“

Im Dezember 2022 sorgte dann die sechsteilige Netflix-Dokureihe „Harry & Meghan“ für Schlagzeilen. Inhalt sind die Liebesgeschichte der beiden und ihr aufsehenerregender Bruch mit der britischen Königsfamilie. Darin äußern die beiden auch scharfe Kritik an Harrys Verwandten und thematisieren Meghans rassistische Erfahrungen mit den Briten. Eigentlich sollte die Serie bereits im November online gehen, sie wurde aber aufgrund des Todes von Queen Elizabeth II. im September verschoben.

Hier ist ein Selfie von Harry und Meghan aus einer Netflix-Folge zu sehen. Als Nächstes erscheint mit der Dokuserie „Live to Lead“ (auf Deutsch etwa: „Lebe, um voranzugehen“) am 31. Dezember ein weiteres Netflix-Projekt der Royals. Darin wird es aber nicht um das Paar selbst gehen, sondern um „Vorbilder“ aus Politik und Gesellschaft.

DOMINIC LIPINSKI/Contributor/Getty Images

Millionen mit Medien-Geschäften

Auf den Netflix-Deal folgte im Dezember 2020 ein weiterer Vertrag mit Spotify über mehrere Podcasts, angeblich für umgerechnet rund 24 Millionen Euro. Unterzeichnet wurde er von der neuen Produktionsfirma von Harry und Meghan. Die erste Folge erschien noch im selben Monat. Mit dabei waren Sänger Elton John und der 19 Monate alte Archie, der damit erstmals in der Öffentlichkeit zu hören war. 

Die erste Folge von Meghans Spotify-Podcast namens „Archetypes“ ging im August 2022 online. Talkgast war Tennisstar Serena Williams, mit der Meghan eng befreundet ist. Das Duo plauderte über Ehrgeiz, Frauenklischees und den Rückzug der mehrfachen Grand-Slam-Gewinnerin aus dem Spitzensport. Der letzte Teil der zwölfteiligen Podcast-Reihe wurde im November veröffentlicht. Am 6. Dezember gewann „Archetypes“ in Los Angeles den People’s Choice Award als „Pop Podcast 2022“.

Harry produzierte derweilen gemeinsam mit Oprah Winfrey eine Dokumentation über mentale Gesundheit für Apple TV+. „The Me You Can’t See“ (dt.: „Das Ich, das du nicht sehen kannst“) feierte im Mai 2021 Premiere.

Kevin Mazur/Contributor/Getty Images

Harrys Memoiren

Harry und Meghan haben für ihre Projekte laut der Zeitung „The Times“ auch eine Reihe von Unternehmen im US-Steuerparadies Delaware gegründet. Teil davon ist ein äußerst lukrativer Buchvertrag: Prinz Harrys Memoiren „Spare“ sollen am 10. Januar 2023 veröffentlicht werden. „Indem ich meine Geschichte erzähle – die Höhen und Tiefen, die Fehler, die Lektionen, die ich daraus gelernt habe – kann ich hoffentlich helfen, zu zeigen, dass, egal woher wir kommen, wir mehr gemeinsam haben, als wir denken“, so Harry.

Gerüchten zufolge ist der Buch-Deal mit dem Verlag Penguin Random House rund 19 Millionen Euro wert. Die Gewinne gehen allesamt an wohltätige Zwecke. Harry hat seine Memoiren gemeinsam mit Ghostwriter JR Moehringer, seines Zeichens Pulitzer-Preisträger, geschrieben.

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Auch Meghan hat einen Buchvertrag

Meghan hat sich ebenfalls dem Schreiben zugewandt. Ihr Kinderbuch, das Vater-Sohn-Beziehungen aus der Sicht der Mutter beschreibt, erschien im Juni 2021 unter dem Titel „Unsere Bank: Über das starke Band zwischen Vater und Sohn“ ebenfalls bei Penguin Random House. Zwar handelt es sich um eine fiktive Geschichte, Meghan ließ sich aber von ihrer eigenen Familie inspirieren.

„,Unsere Bank‘ war ursprünglich ein Gedicht, das ich für meinen Mann am Vatertag geschrieben habe, einen Monat nach der Geburt von Archie“, so die Herzogin von Sussex in einer persönlichen Erklärung. Angaben über Meghans Gewinne aus ihrem Kinderbuch-Debüt gab es keine.

Doch Harrys und Meghans Geschäfte reichen weit über Medien und Literatur hinaus …

WPA Pool/Getty Images

Harrys Ökotourismus-Firma

Eines der ersten Projekte von Archewell war Travalyst, eine Organisation zur Förderung des nachhaltigen Tourismus, die Prinz Harry im September 2019 ins Leben rief. Travalyst wurde unter anderem zusammen mit den Reiseunternehmen Booking.com, TripAdvisor, Skyscanner und Visa gegründet und hat zuletzt einen Vertrag mit Google unterschrieben. Die gemeinnützige Organisation will Touristen helfen, ihre Auslandsreisen möglichst umweltfreundlich zu gestalten, sei es durch den Ausgleich des CO2-Fußabdrucks ihres Fluges oder durch die Unterstützung der Menschen im Reiseland.

Max Mumby/Indigo/Contributor/Getty Images

Partnerschaft mit Procter & Gamble

Prinz Harry und Meghan haben auch eine Stiftung namens Archewell Foundation. Im Mai 2021 kündigte das Paar eine mehrjährige Partnerschaft mit dem amerikanischen Konsumgüter-Konzert Procter & Gamble (Pampers, Pantene Pro-V, Gillette, Wick) an, die sich auf Gleichstellung, die Förderung von „Stimmen heranwachsender Mädchen“, die Schaffung integrativer Online-Räume und die Entwicklung von „Belastbarkeit und Wirkung“ durch Sport konzentrieren will.

Der Deal heimste jedoch Kritik aufgrund früherer Kontroversen um das Unternehmen ein, Stichwort Verbindungen zu Kinder- und Zwangsarbeit in der Lieferkette, Tierversuche und Preisabsprachen. Meghan selbst hatte die Firma als Elfjährige öffentlich für ihre „sehr sexistische“ Spülmittelwerbung kritisiert. 

ANGELA WEISS/Contributor/Getty Images

Preisgekrönte Charity-Arbeit

Am 7. Dezember 2022 wurden Harry und Meghan bei einer Gala der Robert F. Kennedy Human Rights Organization (RFKHR) in New York für ihre Charity-Arbeit mit dem „Ripple of Hope Award“ ausgezeichnet. Der Preis ehrt Menschen, die „ein unerschütterliches Engagement für sozialen Wandel zeigen und sich für den Schutz und die Förderung von Gleichberechtigung, Gerechtigkeit und Menschenrechte einsetzen“. Die Präsidentin der Organisation, Kerry Kennedy, lobte den Einsatz der Royals für Themen wie mentale Gesundheit und die Bekämpfung von Rassismus als „unglaublich mutig“.

ANGELA WEISS/Contributor/Getty Images

Öffentliche Vorträge und Reden

Das royale Paar, das bei der Agentur Harry Walker in New York unter Vertrag ist, hält regelmäßig Vorträge über Themen wie psychische Gesundheit, Sexismus und Rassismus. Laut dem Magazin „Town & Country“ sollen Harry und Meghan im Sommer 2020 bei Harry Walker unterschrieben haben. Die Agentur zählt unter anderem auch die Clintons und Obamas zu ihren Kunden. 2022 soll Harry umgerechnet rund 950.000 Euro allein als Gastredner bei einem JP Morgan-Event kassiert haben. 

TOLGA AKMEN/AFP via Getty Images

Harry übernimmt Management-Job im Silicon Valley

Prinz Harry stellte 2021 gleich drei neue Jobs vor: Er heuerte beim Start-up BetterUp im Silicon Valley an, einem Unternehmen, das Coaching, Beratung und Unterstützung für Unternehmen und Organisationen bietet. CEO Alexi Robichaux sprach von einer „sinnvollen Rolle mit Wirkung“. „Ich will meinen Beitrag im Leben anderer Menschen leisten“, sagte Prinz Harry gegenüber dem „Wall Street Journal“. „Proaktives Coaching bietet endlose Möglichkeiten für die persönliche Entwicklung, ein gesteigertes Bewusstsein und ein rundum besseres Leben.“

Harry soll an der Produktstrategie und dem Spenden-Management sowie der Förderung von mentaler Gesundheit am Arbeitsplatz beteiligt sein. Wie viel er dafür bezahlt wird und ob er auch Anteile an BetterUp erhalten hat, ist nicht bekannt. Tatsache ist jedenfalls, dass der Wert der Firma zuletzt auf 4,4 Milliarden Euro geschätzt wurde.

Simon Dawson-WPA Pool/Getty Images

Kommission gegen „Fake News“

Harry heuerte auch bei einer neuen Kommission für Informationsstörungen an, die vom gemeinnützigen Aspen Institute gegründet wurde. Sie will der Verbreitung von Falschinformationen in der digitalen Welt entgegenwirken. Die Kommission wird von Craig Newmark finanziert, dem milliardenschweren Besitzer der Website Craigslist. Weitere Mitglieder sind die Schwiegertochter des Medienmagnaten Rupert Murdoch, Kathryn, sowie der ehemalige republikanische Kongressabgeordnete Will Hurd.

„Die digitale Welt von heute hat uns mit einer Lawine von Fehlinformationen überschwemmt, die unsere Fähigkeit als Einzelperson und als Gesellschaft in Frage stellt, die Welt, in der wir leben, wirklich zu verstehen“, so Harry in einem persönlichen Statement. Laut Medienberichten soll er in der Kommission einen Teilzeitjob haben.

ComposedPix/Shutterstock

Harry und Meghan arbeiten für Vermögensplattform

Im Oktober 2021 gaben Harry und Meghan eine Partnerschaft mit der Vermögensplattform Ethic bekannt. Diese wurde 2015 gegründet und zielt darauf ab, Investitionen zu demokratisieren und Menschen zu unterstützen, in nachhaltige Unternehmen und Branchen zu investieren. Harry und Meghan sind Ethic als „Impact Partner“ verpflichtet, was bedeutet, dass sie helfen, das Bewusstsein für nachhaltiges Investieren zu schärfen und jüngere Menschen zu ermutigen, im Einklang mit ihren Werten Geld anzulegen. „In der Welt, aus der ich komme, redet man nicht übers Investieren, richtig? Du hast nicht den Luxus, zu investieren. Das klingt so edel“, sagte Meghan in einem Interview mit der „New York Times“.

Handout/Getty Images

Kein Geld für das Skandalinterview mit Oprah

Für ihr explosives Interview mit Oprah Winfrey bekamen Harry und Meghan übrigens kein Geld. Darin verrieten sie unter anderem, dass sie Harrys Erbe von Prinzessin Diana, das er zur Hälfte an seinem 30. Geburtstag erhielt, für ihren Umzug in die USA verwendet hatten. Ein großer Teil von Harrys – und Williams – derzeitigem Vermögen stammt aus dem Treuhandvermögen von knapp 24 Millionen Euro, das ihnen ihre verstorbene Mutter hinterlassen hatte. Abzüglich der Erbschaftssteuer blieben immer noch rund 15 Millionen Euro übrig, die die Brüder jeweils zur Hälfte erhielten, als sie 30 wurden.

Zugang zum Gewinn des Fonds hatten Harry und William jedoch bereits seit ihrem 21. Lebensjahr – dieser soll sich jährlich auf rund 380.000 Euro belaufen. Es war dieses Geld, von dem Harry behauptete, dass es ihm 2020 ermöglicht hatte, finanziell auf eigenen Beinen zu stehen. 

USA Network/Zuma Press/PA Images

Meghan hatte ihr eigenes Vermögen

Obwohl sie aus bescheidenen Verhältnisse stammt, war Meghan Markle alles andere als arm, als sie in die britische Königsfamilie einheiratete. Bevor sie Prinz Harry kennenlernte und Herzogin von Sussex wurde, hatte die damalige Schauspielerin ein Nettovermögen von rund 4,7 Millionen Euro angehäuft, das sie größtenteils der Anwaltsserie „Suits“ verdankte (47.000 Euro pro Folge). Dazu kamen Sponsorenverträge und freiberufliche Kalligrafie, die sie zwischen ihren Schauspieljobs betrieb.

Meghan stand also voll und ganz auf eigenen finanziellen Beinen, bevor sie Teil der Royals wurde. Und wie sie bereits bewiesen haben, schreckten Harry und Meghan auch nicht davor zurück, neue Wege zu finden, um Geld zu verdienen.

Werfen wir nun einen Blick auf andere Royals, die für ihren Lebensunterhalt arbeiten …

Patrick van Katwijk/DPA/PA Images

Prinzessin Märtha Louise von Norwegen: Autorin und Unternehmerin

Die norwegische Prinzessin Märtha Louise nimmt derzeit keine offiziellen Aufgaben des Königshauses mehr wahr und genießt in ihrer Rolle als Prinzessin  bereits seit 2002 viele Freiheiten. Sie ist ausgebildete Physiotherapeutin, hat ihren Beruf aber nie ausgeübt. Stattdessen ging sie ihrer Begeisterung für norwegische Volksmärchen nach.

Patrick van Katwijk/DPA/PA Images

Prinzessin Märtha Louise von Norwegen: Autorin und Unternehmerin

Doch damit nicht genug, 2004 veröffentlichte Märtha Louise ihr erstes Kinderbuch unter dem Titel „Warum Könige und Königinnen keine Kronen tragen“. Die Prinzessin kann außerdem angeblich mit Geistern und Tieren kommunizieren und eröffnete deshalb das esoterische Therapiezentrum „Astarte Education“. Immer wieder geriet die Prinzessin in die Kritik, kommerzielle Interessen und ihren offiziellen Titel miteinander zu vermischen, weshalb sie schließlich von ihren offiziellen Pflichten zurücktrat.

Seit Juni 2022 ist Märtha Louise mit einem Schamanen verlobt. Ihr persönliches Vermögen wird auf rund 20 Millionen Euro geschätzt.

Ole Jensen/Getty Images

Prinz Nikolai zu Dänemark: Model

Prinz Nikolai zu Dänemark, der hier mit seinen Eltern zu sehen ist, gilt als Mädchenschwarm. Inzwischen geht der junge Royal einer Modelkarriere nach.

Pascal Le Segretain/Getty Images

Prinz Nikolai zu Dänemark: Model

Der Prinz ist bereits für Modehäuser wie Dior Homme (im Bild) auf dem Laufsteg zu sehen gewesen. Im Gegensatz zu vielen seiner Standesgenossen muss Nikolai sogar arbeiten gehen. Der Siebte in der dänischen Thronfolge bekommt nämlich kein Geld von seiner Großmutter, Königin Margrethe II.

Jeff Spicer/PA Archive/PA Images

Prinzessin Beatrice von Großbritannien: Unternehmensvermittlerin

Prinzessin Beatrice von Großbritannien hat sich einen Namen als Unternehmensvermittlerin gemacht und sich das Softwareunternehmen Afiniti als Kunden geangelt. In einem Interview mit der Zeitschrift „Cosmopolitan“ sprach die Prinzessin von York über ihre Legasthenie und sagte: „Ich bin sehr glücklich, dass ich einen Job gefunden habe, in dem es auf meine Kommunikationsfähigkeiten ankommt und ich nicht nur am Schreibtisch sitzen muss.“

Benjamin Wheeler/PA Wire/PA Images

Prinzessin Beatrice von Großbritannien: Unternehmensvermittlerin

Die Enkelin der verstorbenen Königin Elizabeth II. heiratete 2020 den Immobilienunternehmer Edoardo Mapelli Mozzi (im Bild mit der Queen und Prinz Philip, links) und brachte im September 2021 ihr erstes Kind zur Welt. Sie soll bereits für zahlreiche andere Unternehmen gearbeitet haben, zum Beispiel für Sandbridge Capital, eine Firma, die sich auf Risikoberatung im Einzelhandel spezialisiert hat, und für Sony Pictures als Produktionsanalystin.

Steve Parsons/PA Archive/PA Images

Prinzessin Eugenie von Großbritannien: Galerie-Direktorin

Prinzessin Beatrices jüngere Schwester Eugenie hatte ebenfalls bereits mehrere Jobs. So arbeitete die britische Prinzessin von 2013 bis 2015 etwa für das Online-Auktionshaus Paddle8 in New York.

David Jensen/EMPICS Entertainment

Prinzessin Eugenie von Großbritannien: Galerie-Direktorin

Nachdem ein Headhunter sie abgeworben hatte, wurde Eugenie stellvertretende Direktorin bei der Kunstgalerie Hauser & Wirth im Londoner Nobelstadtteil Mayfair. Ihre harte Arbeit und bestimmte Art zahlten sich aus: 2017 wurde die Prinzessin „wohlverdient“, wie es heißt, zur Direktorin befördert. Die Prinzessin brachte im Februar 2021 ihr erstes Kind zur Welt.

Twitter/@Edourdoo

König Emmanuel Bushayija von Ruanda: Sicherheitschef

So wie im Märchen verlief die Geschichte von Emmanuel Bushayija von Ruanda nicht. Der König von Ruanda lebt mit seiner Familie seit den 1960er-Jahren im Exil. Damals rief das Land nach einem Referendum die Republik aus.

Shutterstock

König Emmanuel Bushayija von Ruanda: Sicherheitschef

König ist Emmanuel Bushayija seit dem Tod seines Onkels, König Kigeli V., 2016. Seit dem Jahr 2000 lebt er in Großbritannien, wo er in Manchester eine Sicherheitsfirma hat. In der Vergangenheit war er zudem für Pepsi Cola in Uganda tätig gewesen.

Jens Schlueter/Getty Images

König Willem-Alexander der Niederlande: Verkehrspilot

König Willem-Alexander der Niederlande hat eine Lizenz als Verkehrspilot und seine Leidenschaft für die Luftfahrt zum Nebenjob gemacht. 21 Jahre lang flog der Monarch regelmäßig als Gastpilot für die Airline KLM eine Fokker 70.

Jens Schlueter/Getty Images

König Willem-Alexander der Niederlande: Verkehrspilot

Sobald er von der Startbahn abhebt, vergisst der Monarch seine royalen Pflichten für einen Moment lang, wie er sagt. Zwar hat KLM die Fokker-70-Flotte inzwischen ausgemustert, doch das bedeutet nicht, dass der König sein „Hobby“ Fliegen aufgibt: Willem-Alexander darf inzwischen eine Boeing 737 steuern.

Featureflash Photo Agency/Shutterstock

Zara Tindall, geb. Phillips, von Großbritannien: Vielseitigkeitsreiterin

Zara Phillips, die seit ihrer Hochzeit den Nachnamen Tindall trägt, ist die Tochter der britischen Prinzessin Anne – und als Vielseitigkeitsreiterin erfolgreich. Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking und 2012 in London trat sie für das Vereinigte Königreich an.

Steve Parsons/PA Archive/PA Images

Zara Tindall, geb. Phillips, von Großbritannien: Vielseitigkeitsreiterin

Mit ihrer Vorliebe fürs Reiten tritt sie in die Fußstapfen ihrer Eltern und kann auf eine erfolgreiche Karriere blicken. Über die Jahre hat die Enkelin der verstorbenen Queen an zahlreichen Turnieren und Veranstaltungen teilgenommen. Doch damit nicht genug: Zara hat auch ihre eigene Linie für Reitermode, die sie für die Marke Musto Outdoor Clothing entwirft.

Mehr: So reich sind Elvis Presleys Erben heute – und das sind ihre Schulden

Twitter/@naz_osmanoglu

Prinz Nazım Ziyaeddin Nazım Osmanoğlu, Haus Osman: Comedian

Nazım Ziyaeddin Nazım Osmanoğlu – oder auch Naz Osmanoglu, wie er lieber genannt wird – wurde in England geboren, wo er bis heute lebt, ist aber Mitglied des Hauses Osman. Da die Herrscherdynastie des früheren Osmanischen Reiches heute jedoch nichts mehr zu sagen hat, verfolgt der Prinz eine Laufbahn als Stand-up-Comedian.

YouTube/@Wellington TV

Prinz Nazım Ziyaeddin Nazım Osmanoğlu, Haus Osman: Comedian

Der Prinz witzelt gerne über seine royalen Wurzeln und hat einer seiner Comedy-Shows den Titel „Ottoman Without An Empire“ („Osmane ohne Reich“) gegeben. Ein Hit im Netz war sein Video über die Hochzeit von Harry und Meghan im Mai 2018.

Nicky Loh/Getty Images for INYT

Prinzessin Marie-Chantal von Griechenland: Modedesignerin

Marie-Chantal ist die Ehefrau von Prinz Pavlos von Griechenland, dessen Familie 1973 ins Exil verbannt wurde und dort bis heute lebt. Obwohl sie einen königlichen Titel trägt, muss die Prinzessin also Geld verdienen. Vor ihrer Hochzeit arbeitete die Tochter des US-Unternehmers Robert Miller, Gründer der Duty-Free-Shops, als Modedesignerin unter anderem mit Andy Warhol zusammen.

Pascal Le Segretain/Getty Images

Prinzessin Marie-Chantal von Griechenland: Modedesignerin

Die Prinzessin (hier im Bild mit ihrer Tochter Prinzessin Maria-Olympia, Mitte, und Schauspielerin Emma Watson, links, bei einer Fashionshow) hat heute ihre eigene Modemarke namens Marie-Chantal.

Elisabetta Villa/Getty Images

Prinz Amedeo von Belgien: Banker

Der Neffe von König Philippe von Belgien gab seine Thronfolge durch die Heirat mit der italienischen Journalistin Elisabetta Maria Rosboch von Wolkenstein 2014 auf. Weil er seinen Onkel um keine offizielle Erlaubnis gebeten hatte, ging die Öffentlichkeit davon aus, dass sich das Königshaus verschlanken wollte. Im Nachhinein erhielt der Prinz das Einverständnis jedoch. Nichtsdestotrotz geht Amedeo aber einer Arbeit nach...

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Prinz Amedeo von Belgien: Banker

Nach seinem Management-Studium an der London School of Economics arbeitete Amedeo für Deloitte in New York. Der Prinz machte später noch einen MBA-Abschluss an der Columbia Business School und arbeitet heute für die Schweizer Privatbank Gutzwiller in Basel.

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Prinz Joachim von Belgien: Marine-Offizier

Prinz Amedeos jüngerer Bruder, Prinz Joachim, hat einen anderen Weg eingeschlagen. Wie es für Mitglieder vieler Königshäuser üblich ist, hat sich der junge Royal für eine Laufbahn beim Militär entschieden.

BENOIT DOPPAGNE/AFP/Getty Images

Prinz Joachim von Belgien: Marine-Offizier

Nach seinem Studium an der Universität Bocconi in Mailand und der Seefahrtsschule in Brügge arbeitet der Prinz nun als Marine-Offizier. 2020 wurde berichtet, dass der Prinz ein Praktikum in Spanien mache, sich aber nicht an die spanischen Corona-Regeln gehalten habe und deshalb 10.400 Euro Strafe zahlen musste. Als Nummer zehn in der belgischen Thronfolge ist es unwahrscheinlich, dass Joachim jemals König wird.

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Peter Phillips von Großbritannien: Manager

Wie seine Schwester Zara geht auch Peter Phillips einer Beschäftigung nach. Dabei hat der Neffe von König Charles III. bereits für unterschiedliche Unternehmen gearbeitet. Nach dem Studium war er zunächst als Eventmanager für Jaguar tätig, bevor er zu dem britischen Formel1-Team WilliamsF1 wechselte.

Steve Parsons/PA Wire/PA

Peter Phillips von Großbritannien: Manager

2005 wurde Peter Phillips Manager bei der Royal Bank of Scotland im schottischen Edinburgh, behielt jedoch seine Stelle bei der Sportagentur SEL UK, wo er seit 2012 tätig ist. Vor Kurzem geriet der Royal in die Kritik, weil er in einer Milchwerbung im chinesischen Fernsehen zu sehen war, in der er sich als Mitglied der Königsfamilie inszenierte. 

Mehr: So reich ist König Charles III. – von geerbt bis selbst verdient

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Viscount Linley, 2. Earl of Snowdon, Großbritannien: Möbeldesigner und Firmenchef

David Albert Charles Armstrong-Jones, Neffe der verstorbenen Queen und Sohn von Prinzessin Margaret, trug bis zu seiner Ernennung zum 2. Earl of Snowdon den Höflichkeitstitel Viscount Linley. Bis 2012 führte er sein eigenes Geschäft für Luxusmöbel und Innendesign unter dem Markennamen Linley, das er jedoch an den Erben einer Seglerfamilie verkaufte.

Rebecca Naden/PA Archive/PA Images

Viscount Linley, 2. Earl of Snowdon, Großbritannien: Möbeldesigner und Firmenchef

2015 wurde der Earl zum Vorstandschef des Auktionshauses Christie’s für die Märkte in Europa, den Nahen Osten, Russland und Indien ernannt. Zuvor war er bereits für den Markt in Großbritannien verantwortlich gewesen.

Lesen Sie jetzt: Das unglaubliche Vermögen der zehn reichsten Königsfamilien der Welt

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