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So schön ist unser Land: Eine Bilderreise durch Deutschlands Natur

Wo Deutschland noch wild ist

By Rachel Truman · December 30, 2022

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Pfälzerwald, Rheinland-Pfalz Das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands, der Pfälzerwald, umfasst dichte Nadel- und Mischwälder mit majestätischen Felsformationen und atmosphärischen Burgruinen. Das Biosphärenreservat ist das einzige in Deutschland, zu dem mit dem Landstrich zwischen Haardtrand und Deutscher Weinstraße auch ein Weinanbaugebiet gehört. Das Naturparadies, das zudem den einzigen Edelkastanienwald des Landes beherbergt, wird von seltenen Säugetierarten durchstreift, darunter Luchse (die hier wieder ausgewildert wurden) und Wildkatzen. Wanderfalken können ebenfalls beobachtet werden.

Wo die Bundesrepublik noch wild ist

Von den Gipfeln der Alpen und dichten Wäldern der Mittelgebirge zu den märchenhaften Tälern des Rheins und lilafarbenen Blütenmeer der Lüneburger Heide: Die Natur hat in Deutschland wunderbar vielfältige Landschaften hervorgebracht. Hier haben wir einige der spektakulärsten Naturparadiese der Bundesrepublik zusammengestellt.

Pitufo22/Shutterstock

Kreidefelsen, Rügen, Mecklenburg-Vorpommern

Die weißen Kreidefelsen im Nordosten von Rügen sind ein wahrhaft beeindruckender Anblick. Zu den bekanntesten Formationen zählt der Königsstuhl, dessen Klippen knapp 118 Meter über der Ostsee thronen. Der hübsche Küstenabschnitt befindet sich im Nationalpark Jasmund, Deutschlands kleinstem Nationalpark, der auch für seine idyllischen alten Buchenwälder bekannt ist. Auch sonst ist Rügen ein Naturparadies mit sensationellen weißen Sandstränden und viel Grün. Von August bis in den Herbst hinein rasten auf der Insel zahlreiche Kraniche.

Ugis Riba/Shutterstock

Bastei, Sächsische Schweiz, Sachsen

Die riesigen zackenförmigen Sandsteinfelsen der sogenannten Bastei in der Sächsischen Schweiz, die wie die Ruine einer alten Festung in die Höhe ragen, zählen ohne Zweifel zu den faszinierendsten geologischen Wundern Deutschlands. Die einzigartige Formation des Elbsandsteingebirges ist ein Paradies für Kletterer und Wanderer. In dem Nationalpark nahe Dresden und der tschechischen Grenze soll im 19. Jahrhundert das Freeclimbing, das Klettern ohne Sicherung, entstanden sein.
FooTToo/Shutterstock

Schrammsteine, Sächsische Schweiz, Sachsen

Ein weiteres Wunder der Natur in der Sächsischen Schweiz sind die Schrammsteine, eine langgestreckte, zerklüftete Felsgruppe des Elbsandsteingebirges. Der Malerweg, der als einer der schönsten Wanderwege Deutschlands gilt, verläuft über die riesige Felsformation, von der man einen herrlichen Blick ins Tal und über die Wälder hat.
Simon Schacherl/Shutterstock

Zugspitze, Garmisch-Partenkirchen, Bayern

Deutschlands höchster Berg, die Zugspitze, erhebt sich bis auf 2.962 Meter über den Meeresspiegel. Sie ist Teil des Wettersteingebirges, hat drei Gletscher und beherbergt das höchste Skigebiet des Landes. Der Gipfel, der zu Fuß erklommen, mit der Seilbahn oder der Zahnradbahn von Garmisch-Partenkirchen aus erreicht werden kann, bietet eine unglaubliche 360-Grad-Aussicht über Hunderte Berge, die in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz liegen.
Christian Ender/Getty Images

Schlachtensee, Berlin

Berliner haben die Qual der Wahl, wenn es um die Naturschönheiten in der Hauptstadt geht. Am Rande des schönen Grunewalds im Südwesten Berlins gibt es gleich mehrere bezaubernde Seen, darunter der idyllische Schlachtensee. Umgeben von Bäumen, Parks und Wiesen, schlängeln sich Gehwege um das schlauchförmige Gewässer, das für seine gute Wasserqualität gelobt wird. Mit der Krummen Lanke und dem Wannsee ganz in der Nähe findet jeder Typ Spaziergänger und Naturschwimmer das richtige Ausflugsziel für sich.

Elen Zh/Shutterstock

Spreewald, Brandenburg

Die bezaubernde Landschaft aus Flüssen, Auen, Mooren und dichten Wäldern des Spreewaldes fühlt sich im Vergleich zum nahe gelegenen Berlin wie eine komplett andere Welt an. In dem idyllischen Biosphärenreservat, das während der letzten Eiszeit entstand, leben zahlreiche seltene Vogelarten. Die malerischen alten Spreewalddörfer wurden maßgeblich durch die Sorben geprägt, deren Bräuche und Feste bis heute gefeiert werden.
FooTToo/Shutterstock

Watzmann, Nationalpark Berchtesgaden, Bayern

Landschaft und Tierwelt im einzigen deutschen Nationalpark in den Alpen sind spektakulär – der Nationalpark Berchtesgaden ist die Heimat von seltenen Orchideen- und Hunderten von Schmetterlingsarten sowie Murmeltieren, Steinböcken, Rotwild und Steinadlern. Über allem thront der majestätisch anmutende Watzmann, der mit 2.713 Metern einer der höchsten Berge in der Bundesrepublik ist. Der Berg hat drei Gipfel – das Hocheck, die Mittelspitze und die Südspitze – die durch einen Kamm miteinander verbunden sind.

Oliver Hlavaty Photo/Shutterstock

Thüringer Wald, Thüringen

Als das grüne Herz Deutschlands beherbergt der Thüringer Wald ein spektakuläres Wandergebiet mit dichten Wäldern, Hochmooren und Bergwiesen, durch das mit dem Rennsteig der älteste und beliebteste Weitwanderweg Deutschlands führt. Der 170 Kilometer lange Kammweg beginnt im Eisenacher Ortsteil Hörschel und endet in Blankenstein an der Selbitzbrücke.

 

Simon Dux Media/Shutterstock

Blautopf, Blaubeuren, Baden-Württemberg

Ein weiterer magischer Ort am Rande der Schwäbischen Alb ist der Blautopf. Die hellblau schimmernde Karstquelle von Blaubeuren ist seit Jahrhunderten ein Ort von Mythen und Legenden. Der Sage der Schönen Lau nach soll einst eine Nixe in den Blautopf verbannt worden sein. Tatsächlich kommen die leuchtenden Farben des Wassers aber durch den nanoskaligen Kalkstein zustande, ein ähnlicher Effekt wie bei der Blauen Lagune in Island. Die Blautopfhöhle, ein Höhlensystem, das sich unter der Quelle befindet, ist Teil des größten Höhlensystems der Region.

RaphaelM/Shutterstock

Uracher Wasserfall, Schwäbische Alb, Baden-Württemberg

Die einzigartige Karstlandschaft der Schwäbischen Alb hat zahlreiche Wunder der Natur zu bieten. Das Mittelgebirge beherbergt so viele Höhlen wie kein anderes in Deutschland, heiße Quellen sprudeln aus dem alten Jurakalk und atemberaubende Wasserfälle donnern von den Felsen. Einer davon ist der Uracher Wasserfall südwestlich von Bad Urach im Maisental. Hier stürzt der Brühlbach 37 Meter frei in die Tiefe, bevor er weitere 50 Meter über moosbewachsene Felsen ins Tal plätschert.
Astor57/Shutterstock

Feengrotten, Saalfeld, Thüringen

Wer diese Tropfsteinhöhlen am Rande des Thüringer Walds betritt, könnte leicht glauben, er sei in einer Märchenwelt gelandet. In den Saalfelder Feengrotten gibt es außergewöhnlich bunte Stalaktiten und Stalagmiten zu sehen. Im 16. und 17. Jahrhundert waren die Grotten (eher weniger mystisch) ein Bergwerk, in dem Alaunschiefer abgebaut wurde. Nach der Stilllegung ließ die Natur mithilfe des mineralhaltigen Tropf- und Quellwassers in nur wenigen Jahrhunderten eine faszinierende Höhlenwelt entstehen, die für ihre Farbenpracht im Guinness-Buch der Rekorde steht.

bluecrayola/Shutterstock

Wattenmeer, Niedersachsen und Schleswig-Holstein

Sylt befindet sich mitten in einem weiteren Naturparadies: dem Wattenmeer der Nordsee. Mit einer riesigen Fläche, die sich von Dänemark über Norddeutschland bis in die Niederlande erstreckt, ist das Unesco-Weltnaturerbe tatsächlich das größte Wattenmeer der Welt. Die einmalige Landschaft aus Sand- und Schlickflächen, Halligen und kleinen Inseln, Salz- und Seegraswiesen verändert sich ständig mit den Gezeiten und bildet somit einen einzigartigen Lebensraum für Tiere und Pflanzen, darunter Algen, Seevögel und Robben.

Mehr: Deutschlands Unesco-Welterbe in spektakulären Bildern

Murat Can Kirmizigul/Shutterstock

Königssee, Nationalpark Berchtesgaden, Bayern

Der lange und schmale Königssee, dessen Großteil sich im Nationalpark Berchtesgaden befindet, ist eine klassische Naturschönheit, wie man sie mit den Alpen verbindet. Das smaragdgrüne Gewässer am Fuße des Watzmann bildet eine atemberaubende Kulisse für die Wallfahrtskirche St. Bartholomä mit ihren zwei Zwiebeltürmen am Westufer. Im 19. Jahrhundert residierten im angrenzenden Jagdschloss die bayerischen Könige.
Funny Solution Studio/Shutterstock

Schwarzwald, Baden-Württemberg

Dichte immergrüne Wälder, Seen, Wasserfälle und Berge: Der Schwarzwald hat alles, was sich Naturliebhaber nur wünschen können. Das beliebte Urlaubsziel ist zudem für eine ganz bestimmte kulinarische Köstlichkeit bekannt: die Schwarzwälder Kirschtorte (die man sich nach einer langen Wanderung wirklich verdient hat). Eine der vielen idyllischen Wanderrouten führt zum Gipfel des Feldbergs, der mit 1.493 Metern der höchste Gipfel des Schwarzwaldes ist.
Simon Dannhauer/Shutterstock

Wutachschlucht, Schwarzwald, Baden-Württemberg

Ebenfalls eine lohnenswerte Wanderung führt den Schluchtensteig entlang, ein 119 Kilometer langer Fernwanderweg im Südschwarzwald, der Flusstäler und – wie der Name schon sagt – Schluchten durchquert, darunter auch die atemberaubende Wutachschlucht. In der bis zu 170 Meter tiefen Schlucht, die aus mehreren Abschnitten besteht, gibt es Wasserfälle, zerklüftete Felsen, alte Bäume und riesige Farne zu entdecken.
Leonid Andronov/Shutterstock

Triberger Wasserfälle, Schwarzwald, Baden-Württemberg

Die Triberger Wasserfälle sind ein weiteres faszinierendes Naturschauspiel im Schwarzwald. Über sieben Stufen stürzt die Gutach hier insgesamt 163 Meter in die Tiefe, womit die Wasserfälle als die höchsten Deutschlands gelten.
Animaflora PicsStock/Shutterstock

Lange Anna, Helgoland, Schleswig-Holstein

Die markanten roten Felsen von Helgoland locken Urlauber und Ausflügler seit Jahrzehnten auf Deutschlands „einzige Hochseeinsel“ in der Nordsee. Die 47 Meter hohe Lange Anna an der Nordwestspitze ist nicht nur das Wahrzeichen Helgolands, sondern auch Nistplatz von Trottellumme, Tordalk, Eissturmvogel und Basstölpel. Die ersten Flugversuche der Küken gibt es im Juni zu beobachten.
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Externsteine, Teutoburger Wald, Nordrhein-Westfalen

Diese außergewöhnlich geformten Felsen im Teutoburger Wald sind Gegenstand zahlreicher Sagen und Legenden. So galten die Externsteine im Kreis Lippe bereits im 16. Jahrhundert als germanisches Heiligtum, immer wieder werden sie (fälschlich) auch mit den Römern in Verbindung gebracht und bis heute gelten sie für verschiedene Gruppen als Kultstätte. Kein Wunder, denn wie die markanten Sandsteinsäulen über dem Wiembecketeich thronen, ist ohne Zweifel ein magischer Anblick. Geologisch betrachtet, entstanden sie während der letzten Eiszeit. Die Felsen beherbergen künstlich angelegte Grotten und Treppen sowie ein biblisches Relief, das die Kreuzabnahme Jesu Christi zeigt.

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Blomberg, Bayern

Um diesen hübschen Gipfel bei Bad Tölz ist das Angebot an Outdoor-Aktivitäten groß. Um den Blomberg können 20 Kilometer erwandert werden, es gibt ausgezeichnete Mountainbike-Pfade, einen Kletterwald und mit einer Länge von 1.286 Metern eine der längsten Sommerrodelbahnen Europas. Vom Gipfel des Blombergs aus hat man eine atemberaubende Aussicht über die Bayerischen Voralpen, die Richtung Norden bis nach München reicht.
Wirestock Creators/Shutterstock

Harz, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen

Die Berge, Täler und Wälder des Harzes faszinieren nicht nur Naturliebhaber, sondern inspirieren seine Besucher seit Jahrhunderten zu Sagen und literarischen Werken. Auf dem Brocken, mit 1.141 Metern dem höchsten Gipfel, wird im April normalerweise die Walpurgisnacht gefeiert. Eine weitere Laune der Natur, um die sich wegen ihrer außergewöhnlichen Formation Legenden ranken, ist die Teufelsmauer bei Thale (im Bild).
Albert Russ/Shutterstock

Eishöhlen, Nationalpark Berchtesgaden, Bayern

Zu den magischen Orten im Nationalpark Berchtesgarden zählen nicht zuletzt auch die Eishöhlen, von denen die Schellenberger Eishöhle eine der größten in Deutschland ist (und die einzige, die normalerweise für die Öffentlichkeit zugänglich ist). Die vereisten Kammern, die sich auf 1.570 Metern Höhe im Untersbergmassiv befinden, sind zu Beginn des Frühjahrs am beeindruckendsten anzusehen. Die Wanderung über hochalpines Karstplateau ist eine Herausforderung – vom Ende der Untersberg-Seilbahn dauert der Aufstieg ungefähr zwei Stunden.

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Felsenmeer, Odenwald, Hessen

Zwischen den Bergen und Wäldern des Odenwalds erstreckt sich ein Meer aus Felsen, das wie aus einer Fabelwelt wirkt. Die riesigen Steinbrocken scheinen den Hang des Felsbergs geradezu hinunter zu rollen. Sie sind mehr als 340 Millionen Jahre alt und entstanden, als an der Stelle zwei Kontinentalplatten aufeinander trafen und das Gebirge formten. Die Römer nutzten das Gebiet im 3. und 4. Jahrhundert als Steinbruch. Von den Wanderwegen am Felsenmeer aus sind noch mehrere römische Überreste zu sehen.

Dugdax/Shutterstock

Nationalpark Hainich, Thüringen

Der Nationalpark Hainich in Thüringen beherbergt einen Teil der letzten verbliebenen alten Buchenwälder und Buchenurwälder Mitteleuropas, die zum Weltnaturerbe der Unesco zählen. Der wundervoll wilde Forst war früher ein militärisches Sperrgebiet, wodurch sich die Bäume relativ ungestört ausbreiten konnten. Und auch der Waldboden beherbergt eine außergewöhnliche Artenvielfalt inklusive Pilzen und seltenen Orchideenarten. Charakteristisch für den Hainich sind außerdem die Bechsteinfledermaus und die Wildkatze.

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Michael Major/Shutterstock

Rhein, von Baden-Württemberg bis Nordrhein-Westfalen

Der mächtige Rhein zählt wohl zu den bekanntesten Wahrzeichen, die die Natur in Deutschland geschaffen hat. Der mehr als 1.200 Kilometer lange Strom schlängelt sich von seinem Quellgebiet in den Schweizer Alpen bis zur niederländischen Nordseeküste. Doch im Mittelrheintal, das auch als Inbegriff der Rheinromantik gilt, nimmt der Flussverlauf besonders pittoreske Züge an. Hier durchläuft der Rhein das Rheinische Schiefergebirge, wodurch malerische Landschaften wie die Loreley entstanden sind. Die alten Weinberge und Höhenburgen am Ufer tragen zum einmaligen Charakter des Flussabschnitts bei.

Pajor Pawel/Shutterstock

Saarschleife, bei Mettlach, Saarland

Die nahezu perfekte Schleife, die die Saar bei Mettlach zieht, zählt wohl zu den am häufigsten fotografierten Flussbiegungen Europas. Vom Aussichtspunkt Cloef hat man einen herrlichen Blick auf das Wunder der Natur, das sich durch dichte Wälder und Steilhänge schlängelt. Noch besser ist die Sicht allerdings vom 42 Meter hohen Turm des Baumwipfelpfades.
Nick Biemans/Shutterstock

Bodensee, Baden-Württemberg und Bayern

Umrandet von Berggipfeln auf der einen und Obstbäumen sowie Weinreben auf der anderen Seite, ist der Bodensee ein ganz besonderes Naturparadies, das sich Deutschland mit der Schweiz und Österreich teilt. Wer hier, auf einem der größten Gewässer Mitteleuropas, segelt, fühlt sich fast wie an der norddeutschen Küste – nur dass die Alpen stets das malerische Hintergrundpanorama bilden. Die besten Aussichten aufs Wasser bietet der 270 Kilometer lange Bodensee-Radweg, der das Ufer umrundet.

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Partnachklamm, Garmisch-Partenkirchen, Bayern

Die Partnachklamm ist eine weitere spektakuläre Naturschönheit Bayerns. Die tiefe Schlucht, durch die ein Bach und mehrere Wasserfälle tosen, entstand durch den Schneeferner-Gletscher auf dem Zugspitzplatt. Schmale Pfade führen zwischen den bis zu 86 Meter hohen Felsen hindurch, durch Tunnel und einzigartige Felsformationen.
Thorsten Link/Shutterstock

Lüneburger Heide, Niedersachsen

Im August und September verwandelt sich ein Teil Niedersachsens in ein lilafarbenes Blütenmeer, das weltweit seinesgleichen sucht. Die Lüneburger Heide, mit einer Fläche von 23.400 Hektar die größte zusammenhängende Heidelandschaft Mitteleuropas, ist wahrhaft spektakulär. 13 Heidschnuckenheerden bahnen sich ihren Weg durch die einzigartige Kulturlandschaft und tragen zu ihrer Erhaltung bei. Im Herbst und Winter, wenn über der Heide oft Nebel hängt, herrscht eine mystische Atmosphäre.
Felix Kroll/Shutterstock

Pfälzerwald, Rheinland-Pfalz

Das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands, der Pfälzerwald, umfasst dichte Nadel- und Mischwälder mit majestätischen Felsformationen und atmosphärischen Burgruinen. Das Biosphärenreservat ist das einzige in Deutschland, zu dem mit dem Landstrich zwischen Haardtrand und Deutscher Weinstraße auch ein Weinanbaugebiet gehört. Das Naturparadies, das zudem den einzigen Edelkastanienwald des Landes beherbergt, wird von seltenen Säugetierarten durchstreift, darunter Luchse (die hier wieder ausgewildert wurden) und Wildkatzen. Wanderfalken können ebenfalls beobachtet werden.

Jenny Sturm/Shutterstock

Sylt, Schleswig-Holstein

Sanddünen, naturbelassene Strände und die salzige Meeresluft machen Sylt zu einem beliebten Urlaubsziel im äußersten Norden der deutschen Nordseeküste. Kein Wunder, dass die Schönheit der nordfriesischen Insel deshalb schon lange auch die Reichen und Berühmten verzaubert. Das Rote Kliff zwischen Wenningstedt und Kampen, eine etwa 30 Meter hohe Steilküste, ist nur eines der vielen Wunder, die die Natur hier geschaffen hat.
Creative Travel Projects/Shutterstock

Eibsee, Garmisch-Partenkirchen, Bayern

Am Fuße der mächtigen Zugspitze auf rund 1.000 Metern Höhe befindet sich der malerische Eibsee, der vor knapp 4.000 Jahren durch den Rückzug eines Gletschers und einen gigantischen Bergsturz entstand. Umsäumt wird das klare grün-blaue Gewässer von den Wäldern und zerklüfteten Felsen des Wettersteingebirges. Ums Ufer verläuft ein Rundweg, von dem man eine idyllische Aussicht aufs Wasser und die acht kleinen Inseln des Eibsees hat.

Felix Kroll/Shutterstock

Pfälzerwald, Rheinland-Pfalz

Das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands, der Pfälzerwald, umfasst dichte Nadel- und Mischwälder mit majestätischen Felsformationen und atmosphärischen Burgruinen. Das Biosphärenreservat ist das einzige in Deutschland, zu dem mit dem Landstrich zwischen Haardtrand und Deutscher Weinstraße auch ein Weinanbaugebiet gehört. Das Naturparadies, das zudem den einzigen Edelkastanienwald des Landes beherbergt, wird von seltenen Säugetierarten durchstreift, darunter Luchse (die hier wieder ausgewildert wurden) und Wildkatzen. Wanderfalken können ebenfalls beobachtet werden.

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