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Die Auswirkungen des Klimawandels in erschütternden Bildern

Die globalen Auswirkungen der Erderwärmung

By Rachel Truman · December 21, 2022

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Sergey Uryadnikov/Shutterstock

Die globalen Auswirkungen der Erderwärmung

Von Gletschern, die so schnell schmelzen wie nie zuvor, über dürregeplagte Orte, die nach Wasser dursten, bis hin zu Eisbeeren, deren Lebensraum verschwindet: Die folgenden Bilder zeigen, wie dramatisch sich der Klimawandel zum Teil schon jetzt auf unsere Erde auswirkt. Ein weltweiter Überblick …
Nikater/Wikimedia Commons/Public Domain

Schrumpfender Gletscher: Pasterze, Österreich

Mit einer Länge von acht Kilometern und einer Breite von fünf Kilometern ist die Pasterze (hier eine Aufnahme von 1968) in den Hohen Tauern der größte Gletscher Österreichs. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts hat der Berg jedoch die Hälfte seines Eises verloren, ein natürlicher Prozess, der seit den 1960er-Jahren allerdings durch die globale Erwärmung beschleunigt wird.
Sean Gallup/Getty

Schrumpfender Gletscher: Pasterze, Österreich

Die Eisdecke der Pasterze zieht sich jährlich um etwa fünf Meter zurück. Dieses Bild von 2019 zeigt ein Schild mit einer Aufnahme des Gletschers von 2000, als das Eis noch bis zum Standort des Fotos reichte. Die steigenden Temperaturen in den österreichischen Bergen sind vermutlich größtenteils auf die Erderwärmung zurückzuführen. Berichten zufolge ist die Temperatur in den Alpen in den vergangenen 120 Jahren um knapp zwei Grad gestiegen. Laut Prognosen könnten in den nächsten Jahrzehnten noch zwei Grad hinzukommen. Weitere Gletscher in der Region sind ebenfalls bereits dramatisch geschrumpft und könnten bis zum Ende dieses Jahrhunderts vollständig verschwunden sein.

JOSEPH EID/AFP/Getty

Baumsterben: Libanon

Sie sind auf der Nationalflagge, der Währung und im Logo der nationalen Fluggesellschaft abgebildet, doch nun besteht die Gefahr, dass die jahrhundertealten Zedern des Libanon durch die Erderwärmung verschwinden. Einige Exemplare der unter Schutz stehenden Cedrus-libani-Familie (die sogar in der Bibel erwähnt werden) sollen bis zu 3.000 Jahre alt sein. Die immergrünen Bäume brauchen eine Phase mit Regen und Schnee, um sich erholen zu können, allerdings werden die Winter immer kürzer und milder.

JOSEPH EID/AFP/Getty

Baumsterben: Libanon

Längere, heißere Sommer tragen auch zur Verbreitung der Sägewespen bei, die sich in die Stämme der hohen Bäume fressen und sich von den Nadeln ernähren. Da die meisten Zedern im Libanon in einem UNESCO-Schutzgebiet wachsen, können keine Insektizide zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden. Hier im Bild ist einer der abgestorbenen Bäume im Jai-Naturschutzgebiet im Libanongebirge zu sehen, wo die Wälder vom Aussterben geschützt werden sollen.
Denis Burdin/Shutterstock

Rückzug des Eisschilds: Grönland

Grönland ist zu 80 Prozent mit Eis bedeckt. Das grönländische Eisschild ist über 100.000 Jahre alt, bis zu drei Kilometer dick und umfasst eine Fläche von 1,7 Millionen Quadratkilometern. Nach dem Eisschild der Antarktis ist dies die zweitgrößte permanent vereiste Fläche der Welt, wodurch sie besonders anfällig für Klimaschwankungen ist. Sowohl wärmere Luft- als auch Wassertemperaturen führen dazu, dass sich das Eis immer weiter zurückzieht.

Sean Gallup/Getty

Rückzug des Eisschilds: Grönland

Die Geschwindigkeit, mit der die Gletscher und das Eisschild schmelzen, hat alarmierend zugenommen. Seit 1992 hat Grönland 3,8 Billionen Tonnen Eis verloren. Während in den 1990er-Jahren noch 33 Milliarden Tonnen Eis jährlich schmolzen, waren es im vergangenen Jahrzehnt bereits 254 Milliarden Tonnen pro Jahr. Das Ausmaß und die Geschwindigkeit des Eisrückzugs werden tiefgreifende Folgen nicht nur für Grönland, sondern für die ganze Welt haben. So wird der Meeresspiegel ansteigen und Sturmfluten sowie Überschwemmungen werden in Küstengebieten voraussichtlich zunehmen.

Thomas Dekiere/Shutterstock

Luftverschmutzung: Skopje, Nordmazedonien

Die Luft in der Hauptstadt Nordmazedoniens ist häufig eine Mischung aus Autoabgasen, Kaminrauch und industrieller Kohleverbrennung, was durch die geografische Lage noch verschlimmert wird. Ein Gebirgsring um die Stadt drückt die verschmutzte Luft ins Tal, in dem sich Skopje befindet. Die Verbrennung fossiler Brennstoffe, eine der Hauptursachen für Luftverschmutzung, ist nicht nur äußerst gesundheitsschädlich für die Menschen, sondern trägt auch zur globalen Erwärmung bei.
ROBERT ATANASOVSKI/AFP/Getty

Luftverschmutzung: Skopje, Nordmazedonien

Mit dem höchsten Jahresdurchschnittswert für Feinstaubpartikel (PM 2,5) war Skopje nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation 2018 die am stärksten verschmutzte Hauptstadt Europas. Dieses Foto, das vom Gipfel des Hausbergs Vodno aufgenommen wurde, zeigt, wie die höchsten Gebäude der Stadt aus der Smogdecke herausragen. Atemprobleme sind ein häufiges Problem in Skopje.

lecsposure/Shutterstock

Schrumpfender Berg: Kebnekaise, Schweden

Da der Gletscher auf dem Südgipfel des Kebnekaise dramatisch schnell schmilzt, ist er heute nicht mehr der höchste Gipfel Schwedens. Der Berg ist nun 24 Meter kleiner als noch in den 1960er-Jahren und sein lange vergletscherter Südgipfel ist erstmals niedriger als sein eisfreier Nordgipfel.
JakobNelander/Shutterstock

Schrumpfender Berg: Kebnekaise, Schweden

Dass der Südgipfel des Kebnekaise so dramatisch schnell schmilzt und nicht länger der höchste Gipfel des Landes ist, liegt an den steigenden Temperaturen in der Arktis in den vergangenen Jahren. Berichten zufolge war der Nordgipfel am Ende der Sommerschmelze 2019 insgesamt 1,2 Meter höher als der Südgipfel mit 2.097 Metern. Laut Wissenschaftlern ist der Gletscher in den vergangenen 20 Jahren durchschnittlich um einen Meter pro Jahr geschrumpft. 

 

Well-Bred Kannan/Flickr/CC BY-NC-ND 2.0

Dürre: Chennai, Indien

So gut wie kein Regen führte 2018 zu einer historischen Dürre im indischen Chennai, bei der viele Stauseen rund um die sechstgrößte Stadt des Landes völlig austrockneten. Auch der Puzhal-See, eines der wichtigsten Wasserreservoirs der Stadt (hier ein Bild von 2016), war betroffen, ebenso wie drei weitere Reservoirs. Die Monsunzeit 2018 war eine der trockensten, die jemals in Chennai verzeichnet wurden. Nun leiden zehn Millionen Einwohner unter den Folgen der schlimmsten Dürre seit 70 Jahren.
Atul Loke/Getty

Dürre: Chennai, Indien

Der Puzhal-See, einst einer der größten Seen von Chennai, ist heute eine riesige Fläche rissiger Erde. Auf dieser Aufnahme vom Juni 2019 ist ein Hirte zwischen seinen Schafen zu sehen, die auf dem ausgetrockneten Grund des Sees weiden. Hitze und Dürre kommen in Indien zwar häufig vor, allerdings werden Städte wie Chennai wegen der raschen Verstädterung zunehmend darunter leiden.

 

i threw a guitar at him/Flickr/CC BY 2.0

Schmelzendes Meereis: Kivalina, Alaska, USA

Indigene Gemeinden auf der ganzen Welt bekommen die Auswirkungen des Klimawandels immer stärker zu spüren – so auch die Menschen im abgelegenen Dorf Kivalina in Alaska, die durch Überschwemmungen aus ihren Häusern vertrieben werden könnten. Das Dorf der Iñupiat liegt am Ende eines zwölf Kilometer langen Wallriffs zwischen einer Lagune und der Tschuktschensee.
Joe Raedle/Getty

Schmelzendes Meereis: Kivalina, Alaska, USA

Das Meereis schützt das Land der Iñupiat vor Sturmfluten und Küstenerosion. Schmilzt es, wird die Lage der Häuser auf einer Landzunge am offenen Meer jedoch zur großen Gefahr. Das Eis schmilzt nun früher als sonst, was das Jagen und Fischen – ein wesentlicher Bestandteil der Kultur und des Alltags der Indigenen – unsicher macht.

 

Chip Somodevilla/Getty

Baumsterben: Montana, USA

Wälder bilden eines der wirkungsvollsten Schutzschilde gegen den Klimawandel, da sie Kohlendioxid aus der Luft filtern. Überall auf der Welt werden jedoch immer mehr Wälder abgeholzt, was die verbliebenen Bäume zunehmend anfällig für Dürren, Krankheiten, Insektenbefall und Brände macht. Auch die Wälder im US-Bundesstaat Montana leiden unter dem sich verändernden Klima.

 

Chip Somodevilla/Getty

Baumsterben: Montana, USA

Durch den Klimawandel werden die Sommer in den nördlichen Rocky Mountains heißer und trockener. Wälder wie der Beaverhead-Deerlodge in Montana (im Bild) leiden häufiger unter Waldbränden und Insektenbefall, etwa durch den Bergkiefernkäfer. Dieses Bild von 2019 zeigt Kiefern, die durch den Schädling abgestorben sind. Das kleine, aber tödliche Insekt vermehrt sich durch die wärmeren Temperaturen besonders gut, während die Hitze die Bäume schwächt. Eine tödliche Kombination, durch die der Käfer immer mehr Wälder im Westen der USA verwüsten kann.

Mogens Trolle/Shutterstock

Buschbrände: Australien

Buschbrände gehörten schon immer zur Natur Australiens dazu und werden häufig durch Blitzeinschläge ausgelöst. Durch die globale Erwärmung aber entfachen immer häufiger Feuer, die immer extremer lodern. Ende 2019, Anfang 2020 erlebte Australien den trockensten Frühling seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und die Temperaturen erreichten im Dezember Rekordniveau. Eine Kombination aus extremer Hitze, anhaltender Dürre und starken Winden führte schließlich dazu, dass zwischen September 2019 und Februar 2020 eine gewaltige Fläche von mehr als elf Millionen Hektar abbrannte. Erst durch heftige Regenfälle erloschen die hartnäckigen Brände.

PETER PARKS/AFP/Getty

Buschbrände: Australien

Das Ausmaß des jüngsten Infernos im Südosten Australiens verbinden Experten eindeutig mit dem vom Menschen verursachten Klimawandel. In einem offenen Brief warnen Hunderte Wissenschaftler vor extremeren Wetterbedingungen im Sommer, die häufiger zu Buschbränden führen könnten, sowie vor einem früheren Beginn der Brandsaison, insbesondere im Süden und Osten Australiens. Hier im Bild ist Kangaroo Island nach den Bränden zu Jahresbeginn zu sehen, die Teile der Insel verwüsteten und unzählige Koalas und andere Tiere töteten.

Helen Hotson/Shutterstock

Küstenerosion: England

Die größtenteils auf Meereshöhe gelegene englische Region East Anglia ist nur eine von vielen in Großbritannien, denen bei einem steigenden Meeresspiegel und extremeren Wetterbedingungen große Veränderungen bevorstehen. Mehr und mehr Land wird hier überschwemmt, wenn die Häufigkeit und Intensität von Sturmfluten bedingt durch den Klimawandel zunimmt. Der Meeresspiegel rund um Großbritannien wird dem britischen Committee on Climate Change zufolge zu Lebzeiten heute junger Generationen um mindestens einen Meter ansteigen.

Stephen Pond/Getty

Küstenerosion: England

Im März 2018 mussten 20 Ferienwohnungen in Hemsby Beach in Norfolk evakuiert werden, als durch Sturm und heftigen Wellengang Teile der Sanddünen weggespült wurden und die Häuser am Rand der Klippen zum Teil einstürzten. In der Nacht traf die höchste Sturmflut seit 60 Jahren auf die englische Ostküste und überschwemmte große Gebiete. Auch in anderen Teilen Großbritanniens trägt die Nordsee jeden Winter Küste ab, so dass Klippen und Strände im Meer versinken – die deutsche Nordseeküste ist ebenfalls davon betroffen.

Mehr: Hier verschluckt das Meer ganze Dörfer

Sinn P. Photography/Shutterstock

Hurrikan „Dorian“: Bahamas

Tropenstürme sind auf Karibikinseln wie den Bahamas keine Seltenheit. Im September 2019 traf ein Hurrikan den Inselstaat allerdings mit voller Wucht: „Dorian“ war der stärkste Sturm, der die Bahamas jemals verwüstete, und einer der stärksten Stürme überhaupt im Atlantik. Hurrikans erhalten ihre Kraft durch die Wärme des Meeres – was wiederum bedeutet, dass wärmeres Wasser bedingt durch den Klimawandel heftigere Stürme hervorbringt.
Jose Jimenez/Getty

Hurrikan „Dorian“: Bahamas

Diese Luftaufnahme von Marsh Harbour auf der Insel Great Abaco zeigt die Verwüstungen, die der Sturm der Kategorie 5 hinterließ. „Dorian“ wütete zwei Tage lang mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 354 km/h. Am meisten zerstörten allerdings die mehr als sechs Meter hohen Sturmfluten und der Starkregen, die mit dem Hurrikan einhergingen. Steigt der Meeresspiegel, werden Sturmfluten stärker und gefährlicher. Hinzu kommt, dass Wissenschaftlern zufolge Wirbelstürme im Atlantik, die wie „Dorian“ an einer Stelle verharren, aufgrund des Klimawandels in Zukunft häufiger auftreten werden. Da sich diese Stürme kaum vorwärtsbewegen, sind sie noch gefährlicher.

agap/Shutterstock

Dürre und steigende Temperaturen: Joshua-Tree-Nationalpark, Kalifornien, USA

Die Josua-Palmlilie ist das Wahrzeichen der kalifornischen Mojave-Wüste, in der sich die einzigartigen Bäume seit über 2,5 Millionen Jahren unwirtlichen Bedingungen widersetzen. Die Joshua Trees, wie das Agavengewächs auf Englisch genannt wird, können bis zu 200 Jahre alt werden. Doch nun könnte der Klimawandel die besondere Vegetation zunichte machen und damit das gesamte Ökosystem der Wüste zerstören.
MARK RALSTON/AFP/Getty

Dürre und steigende Temperaturen: Joshua-Tree-Nationalpark, Kalifornien, USA

Eine intensive Dürre in Kalifornien, die seit 2011 andauert, hat verheerende Auswirkungen auf die Josua-Palmlilien. Die stacheligen Bäume überleben nur, wenn sie große Mengen Wasser speichern können, was für junge Bäume ohne tiefe Wurzeln bei dem Wassermangel jedoch nicht mehr so einfach möglich ist. Viele fallen in sich zusammen und sterben ab. Daten des Weltklimarates (IPCC) zufolge werden die Sommer in der Region in Zukunft durchschnittlich drei Grad heißer sein. Derzeit erlebt der Westen der USA erneut eine extreme Hitzewelle. Studien deuten bereits darauf hin, dass die Bäume dieses Jahrhundert wohl nicht überleben werden.

Mehr: Das sind die heißesten Orte der Welt 

Sergey Uryadnikov/Shutterstock

Schmelzende Polkappen: Russland

Eisbären zählen zu den Tieren, die am dramatischsten von der globalen Erwärmung betroffen sind. Die Bären sind auf das Eis in der Arktis angewiesen, um auf Robbenjagd gehen zu können. Die schmelzende Eiskappe des Nordpols zwingt die Tiere allerdings dazu, mehr Zeit an Land zu verbringen – wo sie wiederum um Nahrung konkurrieren. Laut dem Nationalen Schnee- und Eisdatenzentrum der USA gab es 2019 in der Arktis so wenig Meereis wie kaum zuvor in den vergangenen 40 Jahren, als mit der Erfassung mittels Satellitendaten begonnen wurde. Zieht sich die Polkappe noch weiter und schneller zurück, können die Eisbären nur noch an Land leben, wodurch Konflikte mit dem Menschen vorprogrammiert sind.

Sergey Uryadnikov/Shutterstock

Schmelzende Polkappen: Russland

In den arktischen Teilen Russland werden immer wieder hungrige Eisbären auf Nahrungssuche in Siedlungen gesichtet. Im Februar 2019 kam es im Ort Beluschja Guba geradezu zu einer „Invasion“ der Tiere, die dort durch die Straßen zu einer Müllkippe zogen. Augenzeugen zählten  zwischen Dezember 2018 und Februar 2019 mindestens 52 Bären. In der Folge rief die Stadt den Notstand aus.

Karl Beeney/Shutterstock

Austrocknung: Chilwa-See, Malawi

Das Ufer von Malawis zweitgrößtem See, dem Chilwa-See, ist so dicht besiedelt wie kaum eine andere Gegend im südlichen Afrika. Der Wasserpegel des flachen Sees, der von der UNESCO als Biosphärenreservat ausgewiesen ist, schwankt je nach Jahreszeit. Allerdings haben das Ausmaß und die Häufigkeit der Austrocknung dramatisch zugenommen. Zudem wird das Wasser immer salziger. Grund für die Entwicklungen ist auch hier der Klimawandel.

Mehr: Diese Orte stehen in 30 Jahren unter Wasser

MOS GUMULIRA/AFP/Getty

Austrocknung: Chilwa-See, Malawi

2018 trocknete der See im Süden Malawis nahe der Grenze zu Mosambik im Osten vollständig aus und ließ Hunderte von Fischerbooten im Sand zurück, was die von der Fischerei abhängige Bevölkerung besonders hart traf. Die Austrocknung des Sees wird mit anhaltender Dürre im südlichen Afrika, Abholzung der Wälder, intensiver Landwirtschaft und künstlicher Bewässerung in Verbindung gebracht. Starke Regenfälle Anfang 2019 ließen den Wasserspiegel des Chilwa-Sees wieder steigen, aber die Gefahr der Austrocknung besteht nach wie vor.

Mario Tama/Getty

Steigender Meeresspiegel: Tuvalu

Der kleine pazifische Inselstaat Tuvalu bekommt den Klimawandel mit aller Kraft zu spüren. Der steigende Meeresspiegel und zunehmende Stürme haben bereits verheerende Auswirkungen auf den abgelegenen Archipel zwischen Australien und Hawaii. Die Inseln liegen nur drei Meter über dem Meeresspiegel und die Hauptinsel Fongafale ist an ihrer schmalsten Stelle lediglich 20 Meter breit.
Mario Tama/Getty

Steigender Meeresspiegel: Tuvalu

Da Wirbelstürme und Dürren im Pazifikraum durch die globale Erwärmung voraussichtlich zunehmen werden, gehen Wissenschaftler davon aus, dass die Inseln in 50 bis 100 Jahren nicht mehr bewohnbar sein werden. Bereits jetzt beeinflusst der steigende Meeresspiegel den Alltag der Inselbewohner enorm. Das Grundwasser ist verunreinigt, so dass Tuvalu nun vollständig auf Regenwasser angewiesen ist. Da es jedoch seltener regnet und Dürreperioden immer länger anhalten, besteht Trinkwassermangel.

Mehr: Diese Wunder der Natur sind in Gefahr

Lesen Sie jetzt: Klimawandel 2021: Diese Bilder zeigen die dramatischen Folgen

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