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Hier bekommen Sie Sternemenüs für unter 45 Euro
Spitzengastronomie zum kleinen Preis
By loveFOOD-Team · December 21, 2022
Spitzengastronomie zum kleinen Preis
Mit Sterneküche verbinden die meisten elitäre Esstempel für Feinschmecker mit gefüllten Geldbeuteln. Muss aber gar nicht sein. Denn es gibt sie: Spektakuläre Spitzenmenüs, die für weniger als 45 Euro pro Person zu genießen sind. Hier zeigen wir Ihnen 30 Restaurants rund um den Globus, die mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet sind und exquisite Küche zu erschwinglichen Preisen bieten. Alle Preise wurden von der jeweiligen Landeswährung umgerechnet und entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Artikelerstellung.
Le Pilori, Écaussinnes-Lalaing, Belgien, € 40
In Écaussinnes ist das „Le Pilori“ eine kulinarische Institution. Seit 1917 wird hier hinter den dicken Backsteinmauern gekocht. 1993 übernahm Michel Van Cauwelaert zusammen mit Marc Leveau den Kochlöffel und machte das „Le Pilori“ zu einem der renommiertesten Restaurants Walloniens. 2015 wurde er für seine japanisch inspirierte Küchenkunst mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Der präzisionsliebende Van Cauwelaert verwendet für seine experimentellen Teller-Kreationen nur wenige, aber dafür frische und exquisite Zutaten. Preislich liegen seine täglich wechselnden, Drei-Gang-Menüs in der Woche als Mittagstisch bei etwa 40 Euro. Abends, an Wochenenden und an Feiertagen erhöht sich der Preis auf 43 Euro. Zu den gern verwendeten Zutaten gehören Kalbfleisch, Languste und Aal.
Aaharn, Hongkong, etwa € 40
Seit 2018 bringt der australische Sternekoch David Thompson authentisch thailändische Tellerkreationen nach Hongkong. Die Produkte werden dafür eigens aus dem südostasiatischen Staat bezogen. Das „Aaharn“ bietet ein festes Menü an, das preislich ziemlich saftig ist. Sparen können Sie, wenn Sie sich stattdessen für die günstigsten À-la-carte-Gerichte entscheiden. Beginnen Sie mit gebratener Ente und Shiitake-Suppe und probieren Sie dann entweder gegrillte Garnelen-Satay oder Kürbiscurry. Mit dem gedämpften Milchreis mit Palmzucker als süße Dessert-Leckerei sind Sie nur um umgerechnet 40 Euro leichter.
Setzkasten Gourmet-Restaurant, Düsseldorf, Deutschland, € 39
Schon mal was von einem Sternerestaurant im Supermarkt gehört? Die Bottroper Kaufmannfamilie Zur Heide verwirklichte in Düsseldorf ein gastronomisches Konzept, das bis heute seinesgleichen sucht. Der Erlebnis-Supermarkt „Zur Heide Feine Kost“ ging mit dem Gourmet-Restaurant „Setzkasten“ eine kulinarische Liaison ein und holt somit Haute Cuisine aus der elitären Schlips-und-Kragen-Ecke. Das Team um Sternekoch Anton Pahl zaubert technisch filigrane und höchst delikate Tellerkreationen – präzise zubereitet und äußerst produktbetont. Das Restaurant bietet ein Drei-Gang-Menü mit kulinarischen Kleinigkeiten wie etwa peruanisches Ceviche, Iberico-Schwein mit Erbsen, Grieben und Ingwer sowie Aprikosen an Burrata und Mandel für 39 Euro an.
Bistro Racine, Braine-le-Château, Belgien, ab € 38
„Bistronomisch“ – so beschreibt das „Racine“ selbst seine ungezwungene und mediterrane Bistro-Küche. Es scheut sich allerdings nicht, mit seinen raffinierten Kreationen an die Grenzen der Kreativität zu gehen. Das dreigängige Mittagsmenü für 38 Euro bringt das auf die Teller, was der Markt an dem jeweiligen Morgen frisch anbietet. Was Ihnen dann von dienstags bis freitags genau serviert wird, erfahren Sie, sobald Sie am Tisch sitzen.
nahm, Bangkok, Thailand, € 37,50
Das im Hotel COMO Metropolitan Bangkok untergebrachte „nahm“ interpretiert traditionelle thailändische Gerichte neu, bleibt dabei aber seinen charakteristischen Geschmacksprofilen treu: süß, sauer, salzig, scharf und pikant. Das Restaurant bietet ein exquisites Menü an. Wer es aber günstiger mag, wählt à la carte. Zum Beispiel zur Vorspeise eine Suppe – Tom Yum oder Tamarinden-Ingwer-Brühe mit schwarzem Zackenbarsch. Das günstigste Hauptgericht ist das vegetarische Massaman-Curry. Und wenn Sie dann zum Abschluss ein Dessert mit Kokosnuss oder Pandan wählen, haben Sie gerade einmal etwa 37,50 Euro auf der Rechnung.
Kitchen W8, London, England, € 37
Das 2011 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete „Kitchen W8“ ist der beste Beweis dafür, dass gute Restaurants außerhalb des überfüllten Londoner Zentrums nicht nur überleben, sondern auch florieren können. Der unkomplizierte Küchenstil von Meisterkoch Mark Kempson lässt sich als „modern Englisch mit französischer Seele“ beschreiben und ist geprägt von neuen saisonalen Produkten und klassischer Kochkunst. Das entspannt-elegante Restaurant bietet ein festes Menü sowie ein umfangreicheres Degustationsmenü sowie À-la-carte-Optionen an. Das Menü kommt in zwei oder drei Gängen daher und schlägt mit 37 Euro respektive 40 Euro aufs Portemonnaie.
Noble Kitchen, Cromvoirt, Niederlande, € 37
Das „Noble Kitchen“ erinnert mehr an eine moderne Kunstgalerie als ein Restaurant. 2020 erstmalig mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, reist Chefkoch Edwin Kats kulinarisch gesehen durch die Welt. Sein Fusionsmenü mit dem Motto „Soul Food and Happy Times“ bietet neben niederländischen Köstlichkeiten wie Bitterballen und spanischen Wurstwaren auch marokkanisch angehauchte Sushi oder arabisch gewürzten Spitzkohl. Für 37 Euro kommen Sie in den Genuss eines täglich wechselnden, zweigängigen Mittagsmenüs, bei dem Sie zwischen Vorspeise und Hauptgericht oder Hauptgericht und Dessert wählen können.
The Woodspeen, Newbury, England, € 35
In den Gemäuern des liebevoll umgebauten Bauernhauses aus dem 19. Jahrhundert fabriziert Sternekoch John Campbell himmlische Gaumengenüsse aus saisonalen Gerichten – inspiriert von heimischen Produkten. Auf die Teller im „The Woodspeen“ kommt ausschließlich, was zu dem jeweiligen Zeitpunkt des Jahres am besten ist. Von Dienstag bis Freitag bietet das Restaurant für etwa 35 Euro ein Zwei-Gang-Mittagsmenü an, das mit weiteren 5,80 Euro auf drei Gänge aufgewertet werden kann. Je nachdem, was gerade im Garten wächst, können Sie sich auf viel frisches Gemüse, Beeren und pflanzliche Produkte freuen.
Le Pousse Pied, La Tranche sur Mer, Frankreich, ab € 35
Das „Le Pousse Pied“ liegt in wunderschöner Küstennähe in La Tranche sur Mer. Kein Wunder also, dass sich das Gourmet-Restaurant auf Meeresfrüchte und saisonale Marktprodukte spezialisiert hat. Die regelmäßig wechselnde Speisekarte präsentiert sich mit elegantem Minimalismus. Und alles, was auf dem Teller landet, ist ultrafrisch. Das Tagesmenü kostet ab 35 Euro und besteht aus drei Gängen. Serviert werden zum Beispiel cremiger Spargel mit Eigelb, gefolgt von Seelachs mit Kaffee-Emulsion und karamellisiertem Bananenkuchen.
AL's Place, San Francisco, Kalifornien, USA, ab € 35
Im Mission District von San Francisco gelegen, ist die kobaltblaue Fassade des „AL's Place“ schon von weitem zu erkennen. Küchenchef Aaron London hat ein Konzept entwickelt, das saisonale und lokale Leckereien auf die Teller zaubert. Und so kommen die Gäste in den Genuss unverwechselbarer Geschmacksprofile wie etwa in Salzlake eingelegten Pommes frites mit geräucherter Apfelsauce, Burrata und Hefezopf, Rancho-Guacamole-Schweinebauch oder Maisgrütze mit Ziegenmilchquark. Es gibt kein festes Menü, aber für 35 Euro bekommen Sie einen „Snackle“ Ihrer Wahl – das günstigste warme Gericht und ein Dessert.
Masons Arms, Knowstone, England, € 34
Das am Rande des Exmoor National Park gelegene „Masons Arms“ wird von Mark und Sarah Dodson geführt. Bei ihnen kommt nur Regionales in den Kochtopf – mit großer Sorgfalt zubereitet und mit Liebe präsentiert. Die Küche des Gastropubs ist ebenso bodenständig wie elegant. Von Dienstag bis Samstag wird hier mittags ein Drei-Gang-Menü für rund 34 Euro aufgetischt. Die Gäste werden darauf hingewiesen, dass sich die Speisekarte jederzeit ändern kann. Das stellt sicher, dass nur die besten Produkte auf den Tellern landen – wie zum Beispiel das Entenleber-Parfait mit Rhabarber-Chutney oder das Butternusskürbis-Risotto mit Tempura-Gemüse.
Philippe Meyers, Braine-l'Alleud, Belgien, € 33
Das gleichnamige Restaurant von Philippe Meyers befindet sich in einer von Lichterketten beleuchteten Seitenstraße in der belgischen Stadt Braine-l'Alleud. Die angebotenen Gerichte bestechen durch die schlichte Zubereitung hochwertiger Produkte. Die Einfachheit und Klarheit betonen die natürliche Schönheit der Zutaten. Beim Mittagsmenü für 33 Euro wählt der Gast eine Vorspeise sowie ein Hauptgericht. Für 41 Euro kommt das Dessert dazu.
EIPIC, Belfast, Nordirland, ab € 32,50
Für Menschen mit schmalem Budget bleiben die Türen exklusiver Restaurants oft verschlossem. Das „EIPIC“ geht hier einen anderen Weg. Von großen Gesellschaften bis hin zum einzelnen Gast – in seinem gehobenen Lokal heißt Alex Greene alle willkommen. Ganz gleich, ob sie wegen des extravaganten Degustationsmenüs kommen oder sich ein einfaches Mittagessen gönnen wollen. Von Donnerstag bis Samstag reichen mittags 32,50 Euro für zwei Gänge, 38 Euro für drei Gänge. Gereiftes Kurzhorn-Rindfleisch mit Auster und gegrillte Rotbarbe wurden zuletzt auf der wechselnden Menükarte gesichtet.
Field, Prag, Tschechien, ab € 32
In der „Field“-Küche verbindet Küchenchef Radek Kašpárek die Essenz traditionell tschechischer Küche mit zeitgenössischer Interpretation. Verarbeitet werden ausschließlich saisonale und lokale Produkte höchster Qualität. Für 800 tschechische Kronen (umgerechnet rund 32 Euro) erhalten Sie an Wochentagen ein Zwei-Gänge-Menü, zu dem Sie für umgerechnet sechs Euro einen dritten Gang hinzufügen können. Hier wird übrigens „von der Nase bis zum Schwanz“ gekocht – wie etwa Vorspeisen wie Zunge mit Pilzen, Meerrettich und schwarzem Knoblauch beweisen. Auch bei den Hauptgerichten geben Hauptdarsteller der Region wie Ente, Zander oder Lamm den Ton an.
J'aime von Jean-Michel Lorain, Bangkok, Thailand, ab € 30
Mit dem „J'aime“ bringt Starkoch Jean-Michel Lorain französische Haute Cuisine nach Bangkok und fusioniert diese mit lokal saisonalen Köstlichkeiten. Das Businesslunch-Menü für 1.140 Thailändische Baht (umgerechnet rund 30 Euro) umfasst in der Regel ein Amuse Gueule, Vorspeise, ein Hauptgericht und ein Dessert. Das aktuelle Menü beginnt mit einem Aufguss aus Rüben und Zwiebeln, gefolgt von einem Wurzelgemüsesalat oder einer geräucherten Ricotta-Mousse. Als Hauptgericht gibt es Tigergarnelen mit Karotten-Mille-Feuille oder Hühnchen mit Champagnersauce zur Auswahl. Beim Dessert gehen Mais und Granatapfel eine kulinarische Kombination ein.
Leroy, London, England, ab € 30
Im angesagten Londoner Stadtteil Shoreditch weist ein einfaches Neonschild mit geschlungenen Buchstaben auf das „Leroy“. Wer hier durch die Holztüren das schlichte Interieur betritt, merkt sofort eins: Gehobene Sternküche muss nicht immer auf dem Silbertablett serviert werden. Im Restaurant erwartet Sie ein ungezwungenes, freundliches Personal und die Atmosphäre ist total entspannend. Die Speisekarte wechselt wöchentlich und konzentriert sich auf die besten Zutaten der Saison. Das Zwei-Gang-Mittagsmenü kostet an Wochentagen umgerechnet etwa 30 Euro. Bei einem Gang mehr steigt der Preis auf 34 Euro. Die Küche kredenzt Köstlichkeiten wie Hühnerleber-Parfait, Lammschulter-Cannelloni oder Bärlauch-Risotto – wobei das Angebot regelmäßig wechselt.
Trivio, Cuenca, Spanien, ab € 30
Im „Trivio“ dreht sich alles um die Wiederbelebung, Rückgewinnung und Neuinterpretation spanischer Festlandküche. Die fantasievollen Tellerkreationen von Jesús Segura sind eine kulinarische Hommage an die Region La Mancha. Das Restaurant wurde 2018 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet und bietet seinen gehobenen Gourmet-Genuss in zwei Variationen an: Der informellere Speisesaal ist für die epischen neun- und 15-gängigen Degustationsmenüs reserviert. Die Bistro-Bar „Le Barra“ hingegen hat sich hauptsächlich auf Tapas spezialisiert, aber hat auch sein eigenes Degustationsmenü in petto. Für 30 Euro werden dem Gast drei Vorspeisen, ein Hauptgericht und ein Dessert kredenzt.
Vintage 1997, Turin, Italien, ab € 29
Die auffallend roten Wände und cremefarbenen Seidenvorhänge verleihen dem „Vintage 1997“ einen eleganten ersten Eindruck. Der Name des Restaurants nimmt sowohl Bezug auf sein Eröffnungsjahr als auch auf ein hervorragendes Weinjahr in der Region. Von Anfang an lag der Fokus auf der Verbindung von exquisitem Essen und Wein der ersten Wahl. Für etwa 29 Euro und mit typisch italienischer Gelassenheit kredenzt das Sternelokal drei verschiedene Drei-Gang-Mittagsmenüs, die sich entweder um Fleisch, Fisch oder Gemüse drehen.
La Galinette, Perpignan, Frankreich, € 28
Das „La Galinette“ befindet sich in Perpignan, dort wo die Pyrenäen auf das Meer treffen. Die Küchenkunst des Sternerestaurants ist genau auf die saisonalen Rhythmen der Natur abgestimmt. Der Kochkünstler Christophe Comes hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Produkten aus seinem reichen Gemüsegarten, seinen Obstplantagen und Olivenhainen Ausdruck zu verleihen. Das tägliche Menü besteht stets aus Gemüse, Kräutern und Früchten, die frisch, reichlich und zumeist noch selbst von ihm gezogen sind. Für 28 Euro können Sie von Mittwoch bis Freitag ein dreigängiges Mittagsmenü genießen, bei dem Sie sich ganz den Elementen und der Kunst des Küchenchefs überlassen.
Choko Ona, Espelette, Frankreich, ab € 28
Dieses Restaurant ist nicht nur mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, sondern auch mit einem renommierten grünen Stern für sein nachhaltiges Engagement. Küchenchef Clément Guillemot bezieht seine Zutaten so nah wie möglich, bevorzugt solche aus biologischem und biodynamischem Anbau sowie aus dem eigenen Gemüsegarten. Das „Choko Ona“, das in der baskischen Sprache „die gute Ecke“ bedeutet, führt seine Gäste auf eine kulinarische Reise durch die vielfältigen Landschaften der Region und serviert jeden Tag – bis auf samstags – ein Drei-Gänge-Menü für 28 Euro.
State Bird Provisions, San Francisco, Kalifornien, USA, ab € 28
Das „State Bird Provisions“ serviert moderne amerikanische „Shared Plates“. Die in keinen Schälchen im Dim-Sum-Stil gereichten Leckereien wie Kreuzkümmel-Lammknödel, Tintenfisch mit knusprigen Kichererbsen, grüne Knoblauchpfannkuchen und Wachteln in verschiedenen Variationen ist so beliebt, dass die Gäste dafür Schlange stehen. Für rund 28 Euro wird Ihnen der günstigste Snack aus der Rubrik „commendable“ sowie ein Dessert von der Speisekarte gereicht. Die unkonventionelle Evolution des feinen Essens macht aber Lust auf mehr, sodass die Rechnung am Schluss durchaus höher liegen könnte. Die gute Nachricht: Auch dann aber stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis noch.
Borkonyha Winekitchen, Budapest, Ungarn, ab € 27
Mit seinen mehr als 200 Weinsorten ist das Borkonyha Winekitchen der Ort für Liebhaber des edlen Rebensaftes. Aber auch Gourmets kommen in dem Sternerestaurant auf den Geschmack. Die gehobenen Kreationen sind nicht nur wunderschön angerichtet, sie sind ein wahres Geschmackserlebnis. Die Menükarte bietet für 10.850 ungarische Forint (umgerechnet etwa 27 Euro) die günstigste Optionen für ein Drei-Gänge-Menü: Forelle und Tomatensuppe zur Vorspeise, gefolgt von einem Hauptgericht mit Sellerie, Pilzen und Holunderbeeren. Das Dessert „Gleitender Bau“ mit nussigen Sesamkörnern und süßem Karamell bildet den leckeren Abschluss.
Auberge du Cep, Fleurie, Frankreich, ab € 27
Das Tagesmenü der „Auberge du Cep“ ist mit 27 Euro für drei Gänge ein absolutes Schnäppchen. In diesem urigen französischen Gasthaus zelebriert Küchenchef Aurélien Merot das Terroir der Weinbauregion auf fantastische Weise. Von Brathähnchen und herzhaften Eintöpfen, verfeinert mit lokalem Wein, bis hin zu Kalbsbries und burgundischen Schnecken – der Sternekoch interpretiert klassische Gericht neu und sorgt somit für ganz besondere Geschmackserlebnisse. Besonderen Fokus legt er dabei auf die Zubereitung seiner Jus und Saucen.
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Silabario, Vigo, Spanien, ab € 27
Das „Silabario“ befindet sich in der Hafenstadt Vigo, gleich nördlich der portugiesischen Grenze. Die geografische Lage – zwischen Land, Meer und Fluss – prägt auch die Rezeptkreationen des Restaurants. So sind Neunaugen (ein aalähnlicher Fisch ohne Kiefer), galizisches Rindfleisch, Jakobsmuscheln und Wildfleisch keine Seltenheit auf der Speisekarte. Das Berbés-Menü wird montags bis freitags mittags sowie auch montags bis donnerstags abends angeboten und kostet 27 Euro. Es orientiert sich am Tagesangebot des lokalen Marktes und beinhaltet einen Appetizer, eine Vorspeise, ein Hauptgericht, ein Dessert und eine Brotbeilage.
Auberge de Montfleury, Saint-Germain, Frankreich, ab € 27
Chefkoch Richard Rocle orientiert sich bei seinen Küchenkreationen an den saisonalen Produkten der französischen Ardèche. Ein Gourmetaufenthalt in der „Auberge de Montfleury“ lässt sich mit zwei Worten beschreiben: Gastfreundlichkeit und Kreativküche. Rocle und seine Ehefrau ergänzen sich dafür hervorragend. Angèle sorgt mit ihrer Herzlichkeit für den perfekten Service und der Sternekoch zaubert Gourmet-Ausflüge mit lokalen Aromen. Die Zutaten sind frisch, saisonal und von Erzeugern geliefert, die der Koch persönlich kennt. Das günstigste Angebot ist der Zwei-Gang-Businesslunch, der an Wochentagen zum Preis von 27 Euro zu haben ist. Drei Gänge kosten 30 Euro.
Mee, Rio de Janeiro, Brasilien, ab € 26
Das „Mee“ ist das einzige pan-asiatische Restaurant in Rio, das mit einer so bedeutenden Auszeichnung geehrt wurde. Und es ist eines von den beiden Sternerestaurants, die sich im Hotel Belmond Copacabana Palace befinden (das andere ist das „Ristorante Hotel Cipriani“). Für den Preis von umgerechnet etwa 26 Euro bekommen Sie in diesem exquisiten Lokal zum Beispiel drei Gänge aus einem gedämpften Schweinefleischbrötchen mit Wasabi-Mayonnaise, Soba-Nudeln mit Tempura-Garnelen und einer Schale Eis oder Sorbet. Wenn das Budget es zulässt, können Sie auch Sake und kleine Häppchen von der Sushi-Bar probieren.
Moulin de la Tardoire, Montbron, Frankreich, ab € 25,50
Das in einer alten Mühle untergebrachte „Moulin de la Tardoire“ stellt die nachhaltige Gastronomie in den Mittelpunkt. Wo immer möglich, werden kurze Lieferketten genutzt und die Produkte von sorgfältig ausgewählten Erzeugern bezogen. Das Ergebnis sind saisonale Gerichte, die feinste Aromen der französischen Landschaft mit modernen Kochtechniken verbinden. Das Mittagsmenü wird an Wochentagen serviert und bietet eine täglich wechselnde Vorspeise, ein Hauptgericht und ein Dessert zum Preis von 25,50 Euro. Die ebenfalls angebotenen Degustationsmenüs und drei- bis viergängige Menüs liegen dagegen in einer anderen Preisklasse.
Lugdunum Bouchon Lyonnais, Japan, Tokio, ab € 20
1998 verließ Christophe Paucod sein Heimatland Frankreich, um im „Le Cordon Bleu“ in Japan zu arbeiten. 2007 eröffnete der begnadete Koch sein traditionelles Bistro in den Straßen von Tokios Bezirk Kagurazaka. Das „Lugdunum“ – der römische Name für die Stadt Lyon – bietet die authentische Küche dieser französischen Region mit Produkten wie Schweineohren, Gänseleber, Blutwurst und rosa Praline. Das Mittagsmenü an Wochentagen umfasst eine Vorspeise, ein Hauptgericht und ein Dessert für 2.950 japanische Yen (umgerechnet etwa 20 Euro).
Hostellerie la Montagne, Colombey-les-Deux-Églises, Frankreich, ab € 20
Die „Hostellerie la Montagne“, die an ihr eigenes Hotel angrenzt, vereint die regionalen Küchen des Burgunds, der Champagne und der Toskana zu einem kulinarischen Erlebnis – bodenständig, frisch und saisonal. Das Hotelrestaurant, das sich in dem Dorf, in dem der ehemalige französische Präsident Charles de Gaulle begraben liegt, befindet, verfügt über drei Speisesäle mit Blick auf die umliegende Parklandschaft. Für ein einfaches Zwei-Gänge-Menü aus Vorspeise und Hauptgericht oder Hauptgericht und Dessert zahlt der Gast 20 Euro. Das lokale Menü liegt mit 23,50 Euro etwas darüber.
PUTIEN, Kitchener Road, Singapur, ab € 13
Vielleicht kennen Sie das PUTIEN als eine Restaurantkette, die sich über den gesamten asiatischen Kontinent verstreut hat. Allerdings wurde nur das Flaggschiff in der Kitchener Road mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Das Konzept ist auf die Fujian-Küche spezialisiertt, bei dem oft Meereszutaten mit Gemüse, Pilzen oder Fleisch kombiniert werden. Gelegentlich werden günstige Menüs angeboten, in der Regel bekommen Sie für 18,60 Singapur-Dollar (umgerechnet knapp 13 Euro) ein Zwei-Gänge-Menü mit Bien-Rou-Suppe (Brühe mit Klößen) und den typischen Nudeln mit Schweinefleisch, Garnelen, Muscheln und Gemüse.
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