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Das waren die spektakulärsten Entdeckungen 2022

Spektakuläre Erkenntnisse der Wissenschaft 2022

By Frances Carruthers · December 28, 2022

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NASA/JPL Caltech

Erstaunliche neue Erkenntnisse der Wissenschaft

Unser Planet ist voller geologischer Geheimnisse und faszinierender Phänomene. Einige davon gibt es noch zu entdecken, andere spektakuläre Funde haben Wissenschaftler bereits gemacht. Allein im Jahr 2022 stießen die Forschenden auf den ältesten bekannten Dinosaurier Afrikas, den ältesten geschriebenen Satz der Welt und fanden den Grund für die geheimnisvollen Feenkreise in Namibia. Dies sind die wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse des Jahres...
Anglian Water

Fossiler Seedrachen-Fund in Großbritannien

Dieses gut erhaltene Skelett eines Seedrachen ist das größte und vollständigste Fossil seiner Art, das je in Großbritannien gefunden wurde. Die versteinerten Überreste eines Ichthyosauriers wurden bei einer routinemäßigen Leerung eines Stausees im Naturschutzgebiet Rutland Water Nature Reserve 2021 freigelegt, Anfang 2022 wurden dann die spektakulären Untersuchungsergebnisse präsentiert. Wissenschaftler vermuten sogar, dass das Skelett zu der Ichthyosaurier-Spezies „Temnodontosaurus trigonodon“ gehört. Das würde den Fund dieser prähistorischen Reptilienart einmalig für das Vereinigte Königreich machen. 

AFP PHOTO/Telusa Fotu/MATANGI TONGA

Vulkan erzeugt die höchste jemals aufgezeichnete Aschewolke

Als im Januar 2022 der Vulkan Hunga Tonga-Hunga Haʻapai im Pazifischen Ozean ausbrach, setzte er eine enorme Wasser- und Aschesäule frei. Monate später zeigten Untersuchungen, dass es sich um die größte jemals aufgezeichnete Eruption gehandelt hatte. Bilder der NASA machten deutlich, dass die massive Explosionswolke bis in die Mesosphäre – die mittlere der fünf Schichten der Erdatmosphäre – hoch reichte. Der Vulkanausbruch bedeckte weite Teile des Inselstaates Tonga mit Asche, und der ausgelöste Tsunami trieb Tausende von Menschen in die Flucht.

 

Leon Neal/Getty Images

Die größte Seerose der Welt

Im Londoner Stadtteil Kew befindet sich die botanische Gartenanlage Royal Botanic Gardens, in der auch die älteste Samenbank der Welt untergebracht ist. In den bedeutenden Gewächshäusern werden jedes Jahr Dutzende neuer Pflanzenarten entdeckt. Im Juli 2022 konnten die Forschenden allerdings ein besonders spannendes Ereignis bekanntgeben. Im dortigen Herbarium wuchs eine Riesenseerosenart heran, die als die größten der Welt gilt. Die Blätter der wärmeliebenden „Victoria boliviana“ können einen Durchmesser von bis zu 3,2 Metern erreichen. Die gigantische Tropenpflanze (im Bild) wurde im Seerosenhaus des Gartens aus Samen gezogen, die von bolivianischen Wissenschaftlern gespendet worden waren.

University of Bath

Ein versteinerter Unterwasser-Dinosaurier in Marokko

Diese im August 2022 gemachte Entdeckung in Marokko gibt einen ungefähren Einblick davon, was einst auf dem Grund unserer Ozeane schwamm. Das riesige Fossil, das als eine Kreuzung aus Komodowaran, Weißem Hai, Killerwal und T-Rex beschrieben werden kann, erhielt den Namen "Thalassotitan atrox", was so viel wie "schrecklicher Titan des Meeres" bedeutet. Die uralte Meeresechse lebte vor etwa 66 Millionen Jahren und konnte bis zwölf Meter lang werden. Das Entdeckerteam glaubt, dass die ungeheuerartige Kreatur die Knochen ihrer Beute wieder ausspuckte. Demnach könnten die versteinerten Überreste noch in der Nähe verstreut liegen.

Paul Baker/Friends of Dinosaur Valley

Dinosaurier-Fußabdrücke in Texas

Lange lagen sie vom Schlick bedeckt im Wasser des Paluxy River. Doch die diesjährige Dürre brachte im August die riesigen Dinosaurierspuren im ausgetrockneten Flussbett im texanischen Dinosaur Valley State Park zum Vorschein. Die Abdrücke sind etwa 113 Millionen Jahre alt und stammen vermutlich von einem Acrocanthosaurus – einem fünf Meter großen und sieben Tonnen schweren frühen Cousin des T-Rex. Außerdem fand man im Park Fußspuren eines Sauroposeidon, der bis zu 20 Meter groß und satte 44 Tonnen schwer werden konnte. Selbst für einen Park, der für seine Dinosaurierspuren berühmt ist, war dieser Fund etwas ganz Besonderes. 

Andrey Atuchin

Ältester Dinosaurier Afrikas

Der älteste bekannte Dinosaurier, der je in Afrika entdeckt wurde, hat seit September 2022 auch einen Namen. "Mbiresaurus raathi" wurde das Skelett getauft, das auffallend intakt war, als Forschende es im Sambesi-Tal in Simbabwe im Laufe von zwei Ausgrabungen in 2017 und 2019 fanden. Der prähistorische Dinosaurier lebte vor etwa 230 Millionen Jahren auf der Erde und war eine Art Sauropode – eine pflanzenfressende Untergruppe, die bis zu 120 Tonnen schwer werden konnte.

Plutonian p/Shutterstock

Frühes Gibbon-Fossil füllt evolutionäre Lücke

In der chinesischen Provinz Yunnan entdeckten Wissenschaftler kürzlich die Überreste eines frühen Gibbons. Ein Fund, der eine große Lücke bei den Aufzeichnungen von Fossilien schließt und ganz neue Erkenntnisse über die Evolution der Menschenaffen und damit der Menschheit liefern könnte. Laut einer im September 2022 veröffentlichten Studie sind Fossilien dieser Primatenfamilie äußerst selten, und die einzigen bisher entdeckten Gibbon-Fossilien stammen aus einer Zeit vor nur zwei bis drei Millionen Jahren. Das in China entdeckte Exemplar soll etwa sieben bis acht Millionen Jahre alt sein.

Avalon.red/Alamy Stock Photo

Neue Kragenfaultier-Art in Brasilien

Es passiert nicht oft, aber manchmal gelingt es Forschenden, neue Säugetierarten zu entdecken. So auch im Atlantischen Regenwald in Brasilien. Lange hatte man in der Wissenschaft geglaubt, dass der dortige Dschungel von nur einer Art von Kragenfaultieren bewohnt sei. Genetische und physikalische Analysen im Jahr 2022 ergaben allerdings, dass es zwei gibt: das nördliche Kragenfaultier (Bradypus torquatus) und das südliche Kragenfaultier (Bradypus crinitus). Die wegen ihrer Erscheinung auch Kokosnusskopf genannte Art gehört nunmehr zur Familie der Bradypus crinitus. 

 

Iren Key/Shutterstock

Gebirgshohe Tsunami-Wellen wegen eines Asteroids

Vor etwa 66 Millionen Jahren schlug ein riesiger Asteroid auf der Erde ein. Er führte zum Aussterben der Dinosaurier. Wie eine aktuelle Studie jetzt zeigt, löste der gewaltige Einschlag auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan (im Bild) auch einen gewaltigen Tsunami mit kilometerhohen Wellen aus. Die im Oktober 2022 veröffentlichte Studie enthält die erste Computersimulation des Chicxulub-Tsunamis, der stark genug gewesen sein soll, um Sedimente im Ozeanbecken eine halbe Welt entfernt aufzuwirbeln.

David Silverman/Getty Images

Neue Forschung wirft Licht auf das früheste Leben der Erde

Die internationale Fachzeitschrift „Global Change Biology“ veröffentlichte im Oktober 2022 eine neue Studie, laut derer urzeitliches Leben auf der Erde möglicherweise früher entstand, als uns die ältesten gefundenen Nachweise vermuten lassen. Nach derzeitigem Stand der Wissenschaft entwickelte sich Leben auf der Erde vor rund 572 bis 602 Millionen Jahren nach einer großen Eiszeit. Neueste Forschungsergebnisse unter Verwendung der Molekularbiologie deuten jedoch darauf hin, dass diese Entwicklung bereits bis zu 850 Millionen Jahre zurückliegen könnte. Sollte sich das bewahrheiten, könnten schon Tiere in lebensfeindlichen Zeiten gelebt haben, als der Planet noch mit Eis bedeckt war.

AR Emery and R Winterbottom/CC0 via Wikimedia Commons

Schillernder Regenbogenfisch mit wechselndem Geschlecht

Zu den auffälligsten Arten, die Forschende 2022 dokumentierten, gehört dieser schöne regenbogenfarbene Fisch. Die Wissenschaft gab ihm den Namen "Cirrhilabrus finifenmaa". Die maledivische Spezies hält sich meist in der sogenannten mesophotischen Zone des Indischen Ozeans auf, also in Tiefen zwischen zwischen 40 und 70 Metern. Das Besondere an diesem umgangssprachlich genannten Rosen-Schmuck-Lippfisch ist, dass er im Laufe seines Lebens das Geschlecht und die Farbe wechselt. So werden die fingerlangen Lippfische als Weibchen geboren und sterben als Männchen. Die Veränderung des Aussehens brachte ihm den Spitznahmen Regenbogenfisch ein.

Felix Lipov/Shutterstock

Rätsel um die Feenkreise in Namibia scheinbar gelöst

Jahrzehntelang konnte sich die Wissenschaft auf diese kreisrunden Kahlstellen im Grasland der Namibwüste keinen Reim machen. Jetzt scheinen Forschende auf die Spur des Rätsels gekommen zu sein. Laut neuesten Erkenntnissen der Universität Göttingen sind die umliegenden Gräser verantwortlich für die vegetationslosen Lücken. Sie saugen das Wasser aus dem Inneren der Kreise so stark auf, dass die Gräser dort absterben und so die auffällige Landschaftsformation entsteht. Die bisherige Annahme, dass Termiten die Verursacher seien, kann also ad acta gelegt werden. 

 

Yukon Government

30.000 Jahre altes Wollhaarmammut-Baby aus Kanada

Eigentlich waren die Männer auf der Suche nach Gold. Sie machten aber eine wissenschaftliche Entdeckung mit weitreichenden Folgen. Im tiefen Permafrost des kanadischen Yukon-Gebiets vergraben lag dieses auffallend gut erhaltene Wollhaarmammut-Jungtier aus der letzten Eiszeit. Mit seiner perfekten Haut, Zehennägeln und Haaren ist es das am vollständigsten erhaltene mumifizierte Wollhaarmammut, das je in Nordamerika gefunden wurde. Und das bislang zweite überhaut.

Viesinsh/Shutterstock

Insekten produzieren Strom

Zu den elektrisierenden wissenschaftlichen Forschungsergebnissen des Jahres 2022 gehört diese Studie der Universität Bristol an Honigbienen. Das Forschungsteam nahm Messungen an den ausschwärmenden Insekten vor und stellte fest, dass sie die atmosphärische Elektrizität beeinflussen können. Und je dichter der Bienenschwarm, desto stärker die von ihm erzeugten elektrischen Felder. Ein Schwarm von Wüstenheuschrecken hätte sogar das Potenzial Energie zu entwickeln, die mit der einer Gewitterwolke verglichen werden könnte, so die Wissenschaft. 

AlexUm5/Shutterstock

Riesiger Fluss unterhalb der Antarktis

Unter dem antarktischen Eisschild fließt ein Fluss, der mit 460 Kilometern etwa so lang wie die Weser (452 km) ist. Das gaben Forschende in einer im November 2022 veröffentlichten Studie bekannt. Sie entdeckten den Strom anhand spezieller Radaraufnahmen aus der Luft, die im Zuge von Landschaftskartierungen gemacht wurden. Wie Glaziologinnen und Glaziologen vermuten, könnte der Fluss die Schmelze der dortigen Eismassen von unten her beschleunigen und den Meeresspiegel weltweit um mehr als vier Meter ansteigen lassen. 

Diego Camejo/Beneath the Waves

Haie finden größten Seegraswald der Welt

In Zusammenarbeit mit Tigerhaien ist es Forschenden gelungen, das größte Seegrasgebiet der Welt zu orten. Zu diesem Zwecke wurden den ungewöhnlichen Teammitgliedern Kameras angeschnallt, die in den Gewässern um den Bahamas herum den Meeresboden filmten. So konnten die Wissenschaftler*innen wichtige Daten über das gigantische Ökosystem sammeln und nachweisen, dass der karibische Meeresboden von einem rund 92.000 Quadratkilometer großen Seegraswald bedeckt ist.

NASA/JPL Caltech

NASA findet neue „Supererde TOI-1075 b“

Bei dieser Forschungsarbeit geht es nicht um eine Entdeckung auf Erden, sondern um die Existenz einer bisher unbekannten "Supererde“. Diese Exoplaneten scheinen wie die Erde im Wesentlichen Gesteinsplaneten zu sein, sind aber mindestens doppelt so groß wie unser Planet, und manche von ihnen liegen in der habitablen Zone ihrer Sonne. Der „TOI-1075 b“ ist nicht bewohnbar, da seine Temperatur bei schätzungsweise 1.050 Grad liegt und seine Oberfläche aus geschmolzener Lava bestehen könnte. Aber mit der zehnfachen Größe der Erde gehört „TOI-1075 b“ zu den größten jemals entdeckten Supererden und könnte den Wissenschaftlern wichtige Informationen darüber liefern, wie Planeten entstehen.

snapvision/Shutterstock

Baumwurzeln Schuld am Massenaussterben

In der Devon-Periode vor über 370 Millionen Jahren gab es mehrere Massenaussterben, bei denen etwa 70 Prozent des Lebens auf der Erde ausgelöscht wurde. Laut einer neuen Forschungsarbeit könnten diese tödlichen Ereignisse von Baumwurzeln ausgelöst worden sein. Die Autoren der Studie vermuten, dass die Entwicklung der Baumwurzeln die Ozeane mit überschüssigen Nährstoffen geflutet haben, was zu einem massiven Algenwachstum führte. Die zerstörerischen Blüten verbrauchten den Sauerstoffgehalt des Wassers und lösten so ein Massenaussterben aus.

MENAHEM KAHANA/AFP via Getty Images

Der älteste bekannte Satz steht auf einem Läusekamm

„Möge dieser Stoßzahn die Läuse in Haar und Bart ausrotten“ – wer diesen Satz vor rund 1700 v. Chr. in diesen Kamm geritzt hat, muss wohl ziemlich unter den ekeligen Parasiten gelitten haben. Das uralte Stück aus Elfenbein und mit 14 feinen Zähnen war bereits 2017 im Süden Israels ausgegraben worden. Die Inschrift wurde aber erst bei der Nachbearbeitung entdeckt und ist der erste ganze Satz in kanaanitischer Schrift – dem frühesten bekannten Alphabet –, der je gefunden wurde. Laut dem Archäologen Josef Garfinkel von der Hebräischen Universität Jerusalem ist die Entdeckung ein „Meilenstein in der Geschichte der menschlichen Fähigkeiten“.

Fadel Dawod/Getty Images

Darum mumifizierten die Ägypter ihre Toten

Alle, die im Geschichtsunterricht aufgepasst haben, kennen den Vorgang der Mumifizierung. Jenem Verfahren, mit dem die alten Ägypter die organfreien und in Salz getrockneten Leichname der Toten einbalsamierten und in Leinentücher einwickelten. Lange ging man davon aus, dass die sterblichen Überreste so für die Ewigkeit haltbar gemacht werden sollten. Die Ausstellung „Golden Mummies of Egypt“, die ab dem 18. Februar 2023 im Manchester Museum öffnet, zeigt nun die neuesten Ergebnisse in der Mumienforschung. Demnach diente die Mumifizierung tatsächlich dazu, Leichen in eine von den Göttern akzeptierte Form zu bringen, um die Verstorbenen in Richtung Göttlichkeit zu lenken. 

Mehr: Unbekannte Pharaonen-Königin entdeckt: Spektakuläre Pyramiden-Funde in Ägypten

 

© The Trustees of The Natural History Museum, London

Das Wasser unserer Erde stammt aus dem All

Etwa 71 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Aber wo liegt eigentlich der Ursprung unserer Ozeane? Die Antwort auf diese Frage könnte in einem Meteoriten liegen, der im vergangenen Jahr in einem Vorgarten im englischen Städtchen Winchcombe landete. Laut einer neuen in der Fachzeitschrift „Science Advances“ veröffentlichten Studie enthielt der kosmische Gesteinsbrocken Wasser, das dem irdischen Wasser ähnelte. Und das deutet darauf hin, dass Meteoriteneinschläge aus dem All Wasser auf die Erde brachten.

Sam Ghavami

1.000 Jahre alt und 30 Meter lang: Wandbemalung in Peru

Huaca Pintada – so heißt diese prächtige, 30 Meter lange Wandbemalung aus dem 9. Jahrhundert, die seit 1916 als verschollen galt. Damals sollen Räuber das Fresco aus vorkolumbianischer Zeit zerstört haben, weil ihnen die Plünderung ihres Fundes untersagt worden war. Nun entdeckte ein Schweizer Doktorand bei Ausgrabungen an der vergessenen Stätte das spektakuläre Wandbild, das von lokalen Wissenschaftlern als „der wichtigste Fund der vergangenen Jahre“ bezeichnet wurde.

Mehr: Dieses 2.100 Jahre alte Fundstück verblüfft die Wissenschaft

Hum Historical/Alamy Stock Photo

Der letzte Tasmanische Tiger aus dem Museumsschrank

Der Beutelwolf – auch Tasmanischer Tiger genannt – überlebte die quartäre Aussterbewelle der letzten Kaltzeit auf dem australischen Kontinent. Das wolfsartige Beuteltier mit tigerähnlichen Streifen wurde durch Jagd, Lebensraumverlust und Krankheiten schließlich doch ausgerottet. „Benjamin“ war der letzte seiner Art und starb 1936 im mittlerweile geschlossenen Beaumaris Zoo von Hobart in Tasmanien an den Folgen einer Überdosis – nur 59 Tage nachdem die Art viel zu spät unter gesetzlichen Schutz gestellt worden war. Seine sterblichen Überreste galten lange Zeit als verschollen. Nach jahrzehntelanger erfolgloser Suche tauchte das präparierte Tier nun auf wundersame Weise wieder in einem Tresor des Tasmanischen Museums und der Kunstgalerie auf. Das Verschwinden war offenbar auf einen Verwaltungsfehler zurückzuführen.

JULIEN DE ROSA/Getty Images

Mysteriöse Särge aus Notre-Dame geöffnet

2019 musste die Welt mit Schrecken verfolgen, wie die Notre-Dame – ein Wahrzeichen von Paris und ganz Frankreichs – durch einen Brand schwer beschädigt wurde. Doch inmitten der Glut machten Archäologen eine bemerkenswerte Entdeckung: zwei mysteriöse Särge, die vor Jahrhunderten unter der Kathedrale vergraben worden waren. Nun sind die Sarkophage geöffnet und die menschlichen Überreste darin identifiziert worden. Dabei handelte es sich zum einen um einen Geistlichen aus dem 17. Jahrhundert, Antoine de la Porte, der Gemälde in Auftrag gab, die sich heute im Louvre befinden. Er starb am Weihnachtsabend 1710 im Alter von 83 Jahren. Im zweiten Sarg lag ein junger Reiter, genannt "Le Cavalier" begraben, der Anzeichen von Krankheit und Verletzungen aufwies. Den Forschenden gibt er ansonsten aber Rätsel auf.

Entdecken Sie jetzt: Diese rätselhaften Naturphänomene sind bis heute ungelöst

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